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1. Spieltag Gruppe A: Russland – Tschechien live in der ARD

1. Spieltag Gruppe A: Russland – Tschechien live in der ARD © Ivan Sekretarev/AP/dapd

Direkt nach dem Eröffnungsspiel zwischen Polen und Griechenland findet heute Abend mit der Partie Russland gegen Tschechien das zweite Spiel der Gruppe A statt, die stets als die ausgeglichenste Vorrundengruppe der EM 2012 bezeichnet wird.

Neben Gastgeber Polen sehen die meisten Experten aber Russland zumindest in einer leichten Favoritenrolle, wobei wahrscheinlich die Erinnerungen an die starken Auftritte der Sbornaja bei der EM 2008 in Österreich und der Schweiz, als die damals von Guus Hiddink trainierten Russen erst im Halbfinale am späteren Europameister Spanien scheiterten und zuvor zum Teil begeisternde Leistungen zeigten, eine Rolle spielen. Im Vergleich zu 2008 ist die russische Mannschaft im Kern noch immer die gleiche, wird inzwischen aber von Hiddinks niederländischem Landsmann Dick Advocaat trainiert, der nach dem Turnier zur PSV Eindhoven wechselt und bislang in Sachen Beliebtheit seinem Vorgänger noch weit hinterherhinkt. Mit entsprechenden Erfolgen in Polen und der Ukraine dürfte sich dies aber sicherlich ändern. Größter Hoffnungsträger aus russischer Sicht ist sicherlich wieder Angreifer Andrey Arshavin, der nach seiner Rückkehr im Winter vom FC Arsenal zu Zenit St. Petersburg wieder aufgeblüht ist. Während darüber hinaus auch das traditionell spielstarke Mittelfeld als Prunkstück gilt, offenbarte die russische Hintermannschaft in den letzten Spielen die ein oder andere Lücke.

Doch auch bei Gegner Tschechien ist nicht alles Gold, was glänzt. Zwar kann die Mannschaft von Trainer Michal Bilek im nur rund 60 Kilometer von der polnisch-tschechischen Grenze entfernten Breslau auf lautstarke Unterstützung von den Rängen bauen, doch ist die tschechische Mannschaft bei weitem nicht mehr mit dem Team zu vergleichen, das zu Beginn des Jahrtausends stets als Geheimfavorit bei großen Turnieren gehandelt wurde. Von den einstigen Größen wie Jan Koller, Pavel Nedved oder Vladimir Smicer ist längst niemand mehr aktiv. Lediglich Keeper Petr Cech, Spielmacher Tomas Rosicky und Stürmer Milan Baros sind von der goldenen Generation noch übrig, wobei letzterer nicht nur eine durchwachsene Saison hinter sich hat, sondern auch mit Leistenproblemen zu kämpfen hat. Fällt Baros, immerhin Torschützenkönig der EM 2004, aus, wird wohl Tomas Pekhart vom 1. FC Nürnberg von Beginn an stürmen.

Anstoß des Spiels in Breslau ist unter der Leitung des englischen Schiedsrichters Howard Webb um 20.45 Uhr. Im deutschen Fernsehen wird die Partie live von der ARD, die im Internet auch einen kostenlosen Live-Stream anbietet, übertragen.

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