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Am Samstag wurden bei einem schweren Gas-Unfall in einer Lackfabrik in Mönchengladbach nach neusten Angaben 107 Menschen verletzt worden. Mitarbeiter der Lackfabrik, Feuerwehrleute sowie Anwohner haben Kohlendioxid-Vergiftungen erlitten. Zehn Menschen kamen ins Krankenhaus, drei musste zuvor wiederbelebt werden, teilte ein Sprecher der Stadt Mönchengladbach mit.
Nach einem Brand in der Fabrik, ist das Gas ist durch ein Leck in der Löschanlage ausgetreten, welches aber bis zum Mittag geschlossen werden konnte. Ein Feuerwehrmann, sagte dass es ein Problem ist, dass es völlig windstill ist. Dadurch steht die CO-2-Säule steht wie ein Schornstein in der Luft. Die Rettungskräfte haben einen Hubschrauber eingesetzt, der über der Unfallstelle kreiste, um mit dem Wind der Rotoren das Kohlendioxid zu verteilen.
Die Anwohner im Mönchengladbacher Gewerbegebiet Güdderath wurden aufgefordert Fenster und Türen geschlossen zu halten und nicht ins Freie zu gehen. Nach einem Feuer in der Fabrik soll offenbar durch einen Defekt in der automatischen Löschanlage das Gas freigesetzt worden sein.
Die Feuerwehr hat den Bereich um die Lackfabrik nun weiträumig abgeriegelt und forderte die Menschen auf sich in höhere Stockwerke zu begeben, da das Kohlendioxid am Boden bleibt.
Am Sonntag konnten die Bewohner in dem umliegenden Gebieten wieder in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren.
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