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2. Spieltag Gruppe A: Griechenland – Tschechien live in der ARD

2. Spieltag Gruppe A: Griechenland – Tschechien live in der ARD © Maja Hitij/dapd

Nachdem alle 16 Teilnehmer der EM 2012 nun erstmals im Einsatz waren, geht es nahtlos mit dem 2. Spieltag in den Gruppen weiter. Dabei trifft zunächst in Gruppe A Griechenland auf Tschechien und kann mit einem Sieg nach dem 1:1 im Eröffnungsspiel gegen Polen einen großen Schritt in Richtung Viertelfinale machen, während die Tschechen nach dem 1:4 gegen Russland im Falle einer weiteren Pleite schon die Heimreise planen können.

Im Vergleich zum 1:1 gegen Polen sind bei Griechenland drei Änderungen wahrscheinlich, wobei zwei davon unausweichlich sind. Nach der unberechtigten gelb-roten Karte für Sokratis von Werder Bremen und dem Kreuzbandriss von Avraam Papadopoulos muss Trainer Fernando Santos eine komplett neue Innenverteidigung basteln. Neben dem wohl gesetzten Kyriakos Papadopoulos vom FC Schalke 04 wird vermutlich Routinier Kostas Katsouranis zentral verteidigen, der mit seiner Erfahrung und Übersicht dann aber im defensiven Mittelfeld eine Lücke hinterlassen dürfte. Ob der unerfahrene Grigoris Makos diese schließen kann, bleibt abzuwarten. Im Angriff dürfte derweil Dimitrios Salpingidis, der gegen Polen nicht nur den Ausgleich erzielte, sondern auch die rote Karte für den polnischen Schlussmann Wojciech Szsczesny und damit zugleich den letztlich von Georgios Karagounis verschossenen Strafstoß herausholte, von Beginn an anstelle des enttäuschenden Jungstars Sotirios Ninis auflaufen.

Auch bei Tschechien dürfte Trainer Michal Bilek nicht umhin kommen, seine Elf auf einigen Positionen zu verändern. Dass Altstar Milan Baros, immerhin Torschützenkönig der EM 2004, erneut im Angriff beginnen wird, ist jedenfalls unwahrscheinlich, nachdem der nicht austrainiert wirkende Angreifer bei seiner Auswechslung von den eigenen Fans ausgepfiffen wurde. Anstelle von Baros könnte Tomas Pekhart vom 1. FC Nürnberg als einzige Spitze auflaufen, doch auch der erfahrenere David Lafata wäre eine Option. Noch mehr Verbesserungsbedarf als im Sturm hat Tschechien in der Defensive, die von den schnellen russischen Offensivkräften nach allen Regeln der Kunst zerlegt wurde. Vor allem Roman Hubnik von Hertha BSC erwischte einen schwachen Tag und wird seinen Platz wohl verlieren. An seiner Stelle könnte Michal Kadlec innen verteidigen, womit David Limbersky als Linksverteidiger ins Team kommen würde.

Anpfiff des Spiels im weniger als 100 Kilometer von der polnisch-tschechischen Grenze entfernten Breslau ist um 18 Uhr. Die ARD überträgt die Partie live und bietet online zudem einen Live-Stream an.

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