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2. Spieltag Gruppe A: Polen – Russland live in der ARD

2. Spieltag Gruppe A: Polen – Russland live in der ARD © Ronald Wittek/dapd

Am zweiten Spieltag der Gruppe B stehen sich mit Polen und Russland die beiden Mannschaften gegenüber, die vor Turnierbeginn als die leichten Favoriten in Gruppe A gehandelt wurde. Doch während Russland den Vorschusslorbeeren gerecht wurde und mit dem 4:1 über Tschechien gleich ein Ausrufezeichen setzte, mühte sich Gastgeber Polen im Eröffnungsspiel gegen Griechenland zu einem letztlich enttäuschenden 1:1.

Soll gegen Russland der ersehnte Dreier gelingen, muss sich die Mannschaft von Trainer Franciszek Smuda deutlich steigern. In der ersten Hälfte gegen Griechenland begann die polnische Elf zwar stark, ließ nach dem Führungstreffer von Robert Lewandowski aber ebenso stark nach, wodruch die Griechen erst zurück ins Spiel gekommen. Gefordert sein werden gegen Russland vor allem wieder die drei Spieler von Borussia Dortmund, neben Lewandowski auch Jakub Blaszczykowski und Lukasz Piszczek, die wie ihre Teamkollegen im zweiten Durchgang weitestgehend abtauchten. Personelle Veränderungen sind abgesehen von der Torhüterposition, wo Elfmeterkiller Przemyslaw Tyton den nach seinem Platzverweis gesperrten Wojciech Szczesny ersetzt, eher nicht zu erwarten. Denkbar ist allenfalls, dass der ineffektive Linksaußen Maciej Rybus seinen Platz verliert, doch weil Smuda große Stücke auf den Dribbler erhält, dürfte Rybus eine zweite Chance bekommen.

Bei Russland hat Trainer Dick Advocaat dagegen keinerlei Grund für Veränderungen und doch könnte der niederländische Coach seine Elf im Angriff umbauen. So könnte der nach seiner Einwechslung mit einem Tor und einer Vorlage sehr auffällige Roman Pavlyuchenko anstelle von Aleksandr Kerzhakov beginnen, nachdem diese reihenweise gute Chancen versiebte. Weil Kerzhakov aber auch das 1:0 vorbereitet und viel für die Mannschaft gearbeitet hat, spricht jedoch einiges für eine unveränderte Anfangsformation. Zu dieser werden sicherlich auch wieder der zweifache Torschütze Alan Dzagoev und der omnipräsente Andrey Arshavin gehören. Beide entfachten reichlich Wirbel und stürzten die tschechische Hintermannschaft in arge Nöte. Zusammen mit dem spielstarken Mittelfeld um Konstantin Zyrianov und Roman Shirokov dürfte Russland auch gegen Polen versuchen, die überfallartigen Angriffe zu inszenieren, mit denen die im Vergleich dazu nahezu unveränderte Elf bereits bei der EM 2008 für Furore sorgte und damals erst im Halbfinale von Spanien gestoppt werden konnte.

Anpfiff im Nationalstadion in Warschau ist um 20.45 Uhr. Im deutschen Fernsehen überträgt die ARD das Spiel live und zeigt die Begegnung auch per Live-Stream im Internet.

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