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3. Spieltag Gruppe D: England – Ukraine live in der ARD

3. Spieltag Gruppe D: England – Ukraine live in der ARD © Axel Heimken/dapd

Nachdem Polen bereits ausgeschieden ist, droht auch dem zweiten Gastgeber der EM 2012 das Schicksal, das Viertelfinale nicht mehr als Teilnehmer zu erleben. Am letzten Spieltag in Gruppe D hilft der Ukraine unabhängig vom Parallelspiel zwischen Frankreich und Schweden nur noch ein Sieg gegen England, um unter die besten acht Mannschaften dieser EURO vorzustoßen.

Die Hoffnung in der Ukraine auf einen Erfolg gegen die Briten hält sich allerdings nach dem schwachen Auftritt beim 0:2 gegen Frankreich, bei dem die Mannschaft von Trainer Oleg Blokhin sämtliche zuvor beim 2:1 gegen Schweden gezeigten Qualitäten vermissen ließ, in Grenzen. Letztlich sind die Kritiker, deren Meinung nach die mit wenigen Ausnahmen alle in der Heimat spielenden ukrainischen Profis im Liga-Alltag zu wenig gefordert werden und sich deshalb nicht an die Anforderungen der EM anpassen können, klar in der Überzahl. Die Fans im Land hoffen aber natürlich weiterhin, ihre Elf auch im Viertelfinale noch unterstützen zu können. Dafür muss sich aber die gesamte Mannschaft abgesehen vom bislang sehr guten Torhüter Andriy Pyatov deutlich steigern. Auch Altstar Andriy Shevchenko blieb nach seinem Doppelpack gegen Schweden im zweiten Spiel völlig blass. Möglich, dass der 35-Jährige gegen England einen neuen Sturmpartner erhält, nachdem Ex-Bundesliga-Profi Andriy Voronin gleichfalls enttäuschte. Infrage kommen dafür Marko Devic und Artem Milevskiy, die nach ihrer Einwechslung gegen die Equipe Tricolore aber auch keine Bäume ausrissen.

Bei England hat Trainer Roy Hodgson eine knifflige Aufgabe zu lösen und anders als sein ukrainischer Kollege im Angriff ein Luxusproblem. Weil Superstar Wayne Rooney nach abgesessener Sperre endlich eingesetzt werden kann und mit Sicherheit von Beginn an auflaufen wird, droht den drei Torschützen vom 3:2 gegen Schweden die Bank. Während für den leicht angeschlagenen Theo Walcott, der nach seiner Einwechslung auf der rechten Außenbahn für Schwung sorgte und neben seinem Treffer auch noch ein Tor vorbereitete, wieder nur die Jokerrolle bleiben dürfte, kämpfen Andy Carroll und Danny Welbeck um den Platz neben Rooney. Beide konnte sich gegen Schweden empfehlen, doch scheint der beweglichere Welbeck im Vergleich zum großgewachsenen Strafraumstürmer Carroll gegen die oft hölzern wirkende Hintermannschaft der Ukraine die besseren Karten zu haben.

Anstoß der Partie in Donezk, wo die Ukraine in der neuen Donbass-Arena bislang alle ihre fünf Spiele verloren hat, ist um 20.45 Uhr. Im deutschen Fernsehen überträgt die ARD die 90 Minuten live und bietet im Internet überdies einen Live-Stream an.

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