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Ermittler tappen immer noch im Dunkeln
Im Fall der ermordeten achtjährigen Kardelen hat die Polizei immer noch keine konkreten Hinweise auf den Mörder des Mädchens aus Paderborn. Derzeit liegen der Polizei rund 700 Hinweise und Spuren aus der Bevölkerung vor, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mitteilten. Inzwischen konnten 240 davon als nicht tatrelevant ausgeschlossen werden. Den Angaben zufolge befinden sich unter den übrigen 460 Hinweisen auch Informationen, die für die Aufklärung des Verbrechens von Bedeutung sein könnten. Aus ermittlungstechnischen Gründen wollten die Behörden keine Details bekanntgeben. Ein Sprecher der Polizei sagte, man ermittle weiterhin «in alle Richtungen.»
Die Mordkommission, die für den Fall Kardelen zuständig ist, wurde inzwischen auf 60 Beamte aufgestockt. Polizeitechniker, das Landeskriminalamt und das Landesamt Zentrale Polizeitechnische Dienste unterstützen zusätzlich die Ermittlungen der Mordkommission.
Kardelens Eltern hatten ihre Tochter am 12. Januar als vermisst gemeldet. Die Leiche der Achtjährigen wurde drei Tage später in einer Tannenschonung am Möhnesee im Sauerland gefunden. Kardelen wurde laut Staatsanwaltschaft erst missbraucht und im Anschluss erstickt. (ddp/ba)
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