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News vom 14. April 2009
Kritik an Abwrackprämie
Ein weiteres Konjunkturprogramm in Deutschland wird vom Präsidenten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Klaus Zimmermann, abgelehnt. Die Begründung dafür ist der seiner Meinung nach große Einfluss des Exports auf die Wirtschaftsschwäche. Im ARD-«Morgenmagazin» erklärte Zimmermann am Dienstag: «Von daher haben wir begrenzt intern nur Möglichkeiten, hier gegenzusteuern. Fast gar nicht». Die Abwrackprämie empfinde er bereits als Einstieg in ein drittes Konjunkturprogramm. Zuerst sollte jedoch das zweite die Chance erhalten, Wirkung zu zeigen.
Die Abwrackprämie sieht er «als eine industriepolitische Maßnahme, die den Wettbewerb verzerrt, die gut für den Wahlkampf ist, die Geld zum Abfließen bringt und die nichts bewirkt» an. Momentan müsse im Inland die Kaufkraft noch nicht gestärkt werden, meinte Zimmer- mann. Das «Pulver sollte trocken gehalten werden» für den Fall, dass die Arbeitslosigkeit weiter steige.
Zimmermann ist der Anasciht, dass die Krise nur bewältigt werden könne, wenn auf der ganzen Welt der Optimismus unter den Investoren steigt. Nur über die Weltmärkte sei die Erholung zu erreichen. Eine Prognose für die Entwicklung ab Januar 2010, wollte Zimmermann nicht abgeben: «Das ist außergewöhnlich schwer zu sagen. Wenn die Weltmärkte sich erholen, sind wir ganz rasch wieder dabei. Wenn das nicht der Fall ist, haben wir noch lange Probleme.» (dtn/ij/ddp)
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