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ADAC: Kindersitze Test – Gefahr droht von der Seite

ADAC: Kindersitze Test – Gefahr droht von der Seite © dpp

10 Kindersitze wurden getestet. Seitenaufprall sorgt für Probleme. Testsieger – Brio Primo+Base Isofix

München. Der deutsche Automobilclub ADAC hat 10 Autokindersitze aus fünf verschiedenen Gewichtsklassen getestet. Wie der Autoclub am Donnerstag in München mitteilte, hätten die meisten Kindersitze einen Frontalcrash noch einiger Maßen gemeistert, aber bei dem Seitenaufprall kam es zu erheblichen Problemen.

Laut ADAC wurde der Kindersitz Brio Primo+Base Isofix zum Testsieger. Dank seiner Isofix-Verankerung lasse sich der Sitz besonders sicher im Fahrzeug befestigen und biete somit viel Schutz für die Kleinsten. In der Einzelwertung „Seitenaufprall“ habe dieser Sitz als einziger ein „sehr gut“ erhalten. „Bei den anderen Sitzen besteht in dieser Kategorie großer Nachholbedarf“, bemängelten die Tester.

Zwei Modelle erhielten von den Testern ein „mangelhaft“!

Die beiden Kindersitze I´Coo C-Care Plus und Chicco Neptun hätten in der Gesamtbewertung mit „mangelhaft“ am schlechtesten abgeschnitten. Diese beiden Modelle seien im Seitencrash völlig ungenügend und würden aus diesem Grund auch insgesamt abgewertet. Das Modell HTS Besafe iZi Combi X2 und das Modell Britax Multi-Tech seien im Einbau viel zu kompliziert und hätten somit nur ein „ausreichend“ von den Testern erhalten.

Nach Angaben der Sicherheitsspezialisten hätten die meisten Kindersitze den Frontalcrash besser als den Seitenaufprall gemeistert. In der Einzelwertung „Frontalcrash“ habe der Kindersitz Recaro 2.0 die schlechteste Note: ein „ausreichend“ (Note 4,5) erhalten. Bei diesem Modell bestehe die Gefahr, dass das Kind unter dem Beckengurt durchrutscht.

Eigenen Angaben zufolge legten die Tester beim Frontalcrash strengere Maßstäbe an, als es die gesetzlichen Mindestanforderungen in Deutschland vorschreiben. Die Tester hätten sich dabei an Belastungen orientiert, wie sie bei realen Unfällen vorkommen würden. Deshalb sei gemäß der Euro NCAP-Norm ein Unfall mit Tempo 64 nachgestellt worden.

Beim Kriterium Sicherheit sei neben Seitenaufprall, Schutz beim Frontalaufprall, Gurtverlauf/ Größenanpassung sowie Standfestigkeit auf dem Fahrzeugsitz auch die Kopfabstützung verglichen worden. Ein mangelhaftes Ergebnis beim Frontal- oder Seitenaufprall könne auf gar keinen Fall durch gutes Abschneiden in anderen Kriterien ausgeglichen werden, betonte der ADAC. Im Vergleich zu dem wichtigen Kriterium Sicherheit seien Komfort, Bedienung/Einbau sowie Gebrauchseigenschaften die Hauptkriterien beim Test gewesen.(tb/ddp)

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