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ADAC Test: Klimaanlage kostet bis zu 20 Prozent mehr Sprit

ADAC Test: Klimaanlage kostet bis zu 20 Prozent mehr Sprit © Thomas Lohnes/ddp

Es gibt zweifellos angenehmere Dinge als in ein Auto, das längere Zeit in der prallen Sonne gestanden, einsteigen zu müssen. Glücklich kann sich da schätzen, wer in seinem Wagen über eine Klimaanlage verfügt, die in kurzer Zeit das Innere auf die gewünschte, dann deutlich angenehmere Temperatur herabkühlt.

So groß der Vorteil dadurch ist, dürfen auch die Nachteile von Klimaanlagen nicht verschwiegen werden. Wer es im Wageninneren stets kühl haben möchte, muss mit zum Teil deutlich erhöhten Spritkosten rechnen, da bei Betrieb einer Klimaanlage mehr Kraftstoff verbraucht wird. Weil eine entsprechende Anlage einiges an Strom benötigt und auf diese Weise sowohl Batterie als auch Lichtmaschine belastet, ist der Spritbedarf entsprechend höher.

Der ADAC hat in einem ausführlichen Test nun errechnet, dass eine Klimaanlage an der Zapfsäule im Extremfall sogar zu Mehrkosten von bis zu 20 Prozent führen kann. Im Schnitt kam der ADAC auf einen um fünf bis sechs Prozent erhöhten Verbrauch, wobei dies nur auf moderne, vollautomatische Anlagen mit geregeltem Kompressor zutrifft. Außerdem sollte man es tunlichst vermeiden, selbst individuelle Einstellungen vorzunehmen, da nur der Betrieb im Automatik-Modus vergleichsweise günstig ist. Wer dagegen selbst am Gebläse sowie der Verteilung herumspielt, muss mit einem etwas höheren Verbrauch rechnen.

Bei halbautomatischen Klimaanlagen, die in der Anschaffung etwas günstiger sind, ist der Zusatzbedarf an Sprit dagegen schon etwas höher und bei manuellen Klimaanlagen steigt der Verbrauch insbesondere im Stadtverkehr oder im Leerlauf extrem an. Allgemein ist vom Betrieb der Klimaanlage im Leerlauf abzuraten, da in diesem Fall der Spritverbrauch um bis zu 70 Prozent ansteigt. Bei brütender Hitze im Stau lässt sich dies aber vermutlich kaum vermeiden.

Alle Systeme miteinbezogen lag der zusätzliche Spritbedarf laut dem ADAC bei 10 bis 15 Prozent, wobei moderne Klimaanlagen sich als deutlich sparsamer erwiesen als ältere Modelle.

Mit einigen Tipps lässt sich der zusätzliche Spritbedarf aber zumindest in Grenzen halten. Beispielsweise sollte man auf extreme Temperaturen verzichten und stets zwischen 21 und 23 Grad wählen. Generell sollte man es bei Betrieb der Klimaanlage vermeiden, das Fenster zu öffnen, da die gekühlte Luft entweicht und die ins Wageninnere strömende warme Luft erst wieder gekühlt werden muss. Und bevor man den Motor eines aufgeheizten Autos startet, empfiehlt es sich, erst einmal alle Türen zu öffnen und durch ein komplettes Durchlüften der Klimaanlage zumindest einen Teil der Arbeit abzunehmen.

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