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Aktionsrat Bildung: Verbesserungsbedarf in deutschen Kindergärten

Aktionsrat Bildung: Verbesserungsbedarf in deutschen Kindergärten © Uwe Meinhold/dapd

In deutschen Kindergärten gibt es offenbar einiges zu verbessern. Neben der Zahl der Kita- und Krippenplätze, die vielerorts noch nicht ausreichend ist, sieht der Aktionsrats Bildung aber auch in pädagogischer Hinsicht Raum für Verbesserungen.

Nach Einschätzung des Aktionsrats Bildung sind Deutschlands Kindergärten nur mittelmäßig, weshalb die Wissenschaftler in ihrem neuen Jahresgutachten fordern, dass Bund und Länder in Zukunft mehr Wert auf eine bessere Ausbildung des Personals legen und die Mitarbeiter in Kindergärten auch besser bezahlt werden.

In dem Gutachten, das am morgigen Dienstag der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll, plädieren die Experten des Aktionsrat Bildung dafür, dass bis zum Jahr 2020 an jeder Kindertageseinrichtung mindestens eine Fachkraft mit Hochschulstudium tätig sein soll. Dafür müssten den Wissenschaftlern zufolge die bestehenden Ausbildungskapazitäten verdoppelt bis verdreifacht werden.

Darüber hinaus sollen diese Fachkräfte in Zukunft ähnlich entlohnt werden wie vergleichbare Studienabschlüsse. An den deutschen Universitäten sollten laut dem Aktionsrat Bildung die Studiengänge für Frühpädagogik vereinheitlicht werden und überdies für bereits im Beruf tätige Erzieherinnen und Erzieher berufsbegleitende Studiengänge angeboten bzw. erweitert werden.

In einem ersten Schritt zur Verbesserung der Qualität des Personals in Kindergärten sollen Familien- und Kultusministerkonferenz bis zum Jahr 2013 ein gemeinsames Gesamtkonzept zur Aus-, Weiter und Fortbildung entwickeln.







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