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News vom 25. April 2009
Am Freitag teilte die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg das Ergebnis ihrer aktuellen, repräsentativen „Online-Shopping“-Studie mit. Für diese repräsentative Umfrage, die einmal jährlich vom Online Shopping Survey (OSS) der Enigma GfK durchgeführt wird, befragte die GfK im Januar und Februar 2009 in Deutschland knapp 1.300 Internet-Nutzer telefonisch und online zum Internet und seiner Rolle beim Einkauf.
Dabei kam heraus, dass sich Amazon in Deutschland mit 16,7 Millionen Internet-Käufern im letzten Jahr an die Spitze der Webseiten mit den meisten Online-Käufern setzen konnte. Der bisherige Marktführer eBay rutschte mit 16,3 Millionen Online-Käufern auf Platz zwei im Ranking ab, teilte die GfK mit. Im Vergleich zum Vorjahr konnte der neue Spitzenreiter Amazon vor allem bei der Beurteilung von Angebotsvielfalt und Versandkosten punkten.
Nach Angaben der Konsumforscher holten jedoch auch andere Seiten auf. So konnte Otto.de mit 6,7 Millionen Käufern auf den dritten Platz vorrücken und verdrängte Quelle.de mit 6,1 Millionen Kunden somit auf Platz vier. Weltbild.de gelang mit 5,2 Millionen Käufern der Rutsch von Rang 6 auf Rang 5.
In ihrer Studie kamen die Konsumforscher zu dem Ergebnis, dass bei den Produktkategorien der Spitzenplatz von Bekleidung mit 12,6 Millionen Käufern belegt wird, dicht gefolgt von Büchern mit 12,4 Millionen Kunden, Veranstaltungstickets (10,3 Millionen), CDs (8,8 Millionen) sowie Hotel-Übernachtungen mit 8,6 Millionen Käufern. Verschiedene Faktoren sind dafür verantwortlich, wie hoch eine Seite in der Gunst der Käufer steht. Neben einer problemlosen Abwicklung von Retouren sind dem Online-Käufer dabei ein klar strukturiertes und informatives Angebot zunehmend wichtiger. Nach Auffassung der GfK hielten die Online-Shopper an der Gesamtnutzung des Web einen Anteil von 76%.
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