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© dppImmer mehr Details werden über den Bombenanschlag in bayern bekannt. Demnach soll die Identität des Täters sowie der Opfer feststehen.
Ansbach. Bei einem Brandbombenanschlag am Ansbacher Gymnasium Carolinum sind am Donnerstag morgen mindestens vier Schüler verletzt worden. Bei dem Täter handelt es sich laut Polizeiangaben um einen 19-Jährigen aus der 13. Klasse der bayrischen Schule. Bei der Festnahme wurde der Täter durch einen Polizisten mit mehreren Schüssen schwer verletzt.
Zugetragen hat sich der Bombenanschlag nach Angaben der Stadtverwaltung gegen 9.00 Uhr morgens, als der Junge aus bislang ungeklärten Gründen in das Schulgebäude eingedrungen war und dort einen Molotow-Cocktail geworfen hatte. Hinweise deuten darauf hin, dass sich der Teenager mit einer Axt Zugang zum Gymnasium verschafft hatte.
Das Gebäude wird nach einem möglichen zweiten Täter durchsucht
Nach Angaben von Polizeisprecherin Elke Schönwald handelt es sich bei den Opfern des Anschlags um drei Mädchen und um einen Jungen. Eines der Mädchen wurde schwerer verletzt, soll sich jedoch nicht in Lebensgefahr befinden. Unklar ist laut dem Leiter des Ansbacher Ordnungsamtes Manfred Lacker noch, ob die Verletzungen direkte Folge der Brandsätze waren, oder durch einen körperlichen Angriff des Täter nach dem Bombenanschlag entstanden sind.
Ebenfalls unsicher ist, ob sich noch ein weiterer Täter im Schulgebäude befindet. Zeugenaussagen zufolge sollen auch Schüsse gefallen sein, über deren Herkunft es bislang keine näheren Angaben gibt. “Wir gehen davon aus, dass er keine Komplizen hatte”, sagte Polizeisprecherin Elke Schönwald, fügte jedoch hinzu, dass sie sicherheitshalber das gesamte Gebäude von Beamten durchsuchen lässt.
Die etwa 700 Schüler der Schule sowie zahlreiche verängstigte Eltern, die nach dem automatischen Feueralarm zum Tatort eilten, wurden von Notfallseelsorgern in der Nähe des umstellten und abgesperrten Gymnasiums versorgt. Dazu wurden zum Teil die Räume der örtlichen Agentur für Arbeit zur Verfügung gestellt. (gr/ddp/dts)
Zahl der Verletzten in Ansbach auf zehn gestiegen
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