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News vom 04. Mai 2009

Aufgrund von Verfahrensproblemen kommt es frühestens am Mittwoch zum geplanten Anbaustart. Erst vor rund einer Woche hatte Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner den Anbau genehmigt.
Der Anbaustart der umstrittenen Genkartoffelsorte Amflora in Mecklenburg-Vorpommern, der ursprünglich für den heutigen Montag geplant war, verzögert sich. Die Verschiebung begründete Karl-Heinrich Niehoff, der Eigentümer des betroffenen Gutes Bütow im Müritzkreis, mit Verfahrensproblemen.
Niehoff erklärte, nun sei der Beginn des Anbaus frühestens für Mittwoch vorgesehen. Es ist geplant, die Kartoffel auf einer Versuchsfläche von 20 Hektar zu pflanzen. Beim Auftraggeber handelt es sich um den Ludwigshafener Chemiekonzern BASF.
Erst vor rund einer Woche hatte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) die Erlaubnis zum Anbau der Kartoffelsorte zu Forschungszwecken erteilt. Für Menschen sind Amflora-Kartoffeln nicht genießbar. Aufgrund ihrer besonderen Stärkezusammensetzung können sie vielmehr zu industriellen Zwecken, wie der Herstellung von Papier, verwendet werden. (ddp/dtn/ba)
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