News vom 28.12.2017

Anlagemöglichkeit Gold: Das müssen Sie beachten

Anlagemöglichkeit Gold: Das müssen Sie beachten Goldbarren sind die beliebteste Verkaufsform für Gold.

Weil es auf dem Kapitalmarkt kaum Zinsen gibt, investieren immer mehr Menschen ihr Geld in Gold. Das ist auch den unsicheren Zeiten geschuldet, gilt Gold doch als sicherer Hafen. In das Edelmetall sollte aber nur investieren, wer Geld übrig hat und auch über Jahre nicht mehr unbedingt dran muss. Wir erklären Ihnen, was Sie noch beachten sollten, wenn Sie in Gold investieren wollen.

Die Deutschen gelten als eher konventionelle Geldanleger. Deshalb ist der Anteil der Aktienbesitzer in der Bevölkerung relativ gering. Stattdessen flüchtet man hierzulande lieber in vermeintlich sicherere Anlageformen. Gold gehört seit Jahrhunderten zu jenen Edelmetallen, die als sicherer Hafen gelten. Gerade in unsicheren Zeiten kaufen die Menschen Gold, um Finanzkrisen und Co. zu überstehen.

Dass ausgerechnet Gold so wertvoll ist, liegt an seiner Seltenheit. Schon im Altertum waren selbst kleinste Mengen extrem wertvoll und wurden sowohl getauscht, als auch als Sicherheit gehortet. Wer sich heute Gold zulegen will, hat diverse Möglichkeiten. Üblicherweise wird Gold in kompakten Barren verkauft, die zwischen einem Gramm und einem Kilogramm wiegen. Beliebt sind aber auch Münzen, weil das Gold sich hier einfacher verwerten lässt, als bei einem großen Barren.

Barren, Münzen, Schmuck – Gold in verschiedensten Formen

Wer sich für Goldmünzen entscheidet, sollte darauf achten, dass es sich um weltweit anerkannte Anlagemünzen wie den Krügerrand, die Maple Leaf oder die Wiener Philharmoniker handelt. Händler wie https://auragentum.de/gold/ bieten einen guten Überblick über verschiedenste Goldarten.

Auch Goldschmuck ist gebräuchlich. Er eignet sich zu Anlagezwecken aber nur dann, wenn man auch wirklich eine Doppelnutzung beabsichtigt. Den Schmuck also auch regelmäßig trägt. Gold in Form eines Schmuckstücks ist aufgrund der aufwendigen Verarbeitung nämlich immer teurer. Hinzu kommt, dass der Reinheitsgrad bei Schmuckstücken sehr unterschiedlich sein kann.

Bei Barren und Münzen handelt es sich meist um Feingold 999,9. Sie bestehen also zu beinahe 100 Prozent aus purem Gold. Der Reinheitsgrad wird in Karat angegeben. 24 Karat entsprechen dem Feingold (99,99 Prozent). Anleger profitieren bei einem hohen Reinheitsgrad von der Mehrwertsteuerbefreiung. Dafür müssen Barren zu 99,5 Prozent aus purem Gold bestehen, bei Münzen reichen 90 Prozent aus.

Gold bietet Steuervorteile

Überhaupt bietet die Geldanlage in Gold einige Steuervorteile gegenüber anderen Anlageformen wie Aktien. Auf Gold muss keine Einkommensteuer bezahlt werden und weil Gold keine Zinsen abwirft, entfällt auch die Kapitalertragssteuer. Wer das gekaufte Gold mindestens ein Jahr hält, der muss auf Gewinne aus dem Verkauf ebenfalls keine Steuern zahlen. Bei kürzeren Haltezeiten ist der Goldgewinn nur dann steuerpflichtig, wenn er über 600 Euro liegt. Diese Steuerfreigrenze gilt jedoch ausschließlich für Gold! Wer mehrere Edelmetalle verkauft und einen Gewinn über 600 Euro erzielt, der muss Steuern auf den gesamten Gewinn entrichten.

Wer in Gold investieren will, der sollte sich einen geeigneten Zeitpunkt aussuchen. Je niedriger der Goldpreis, desto mehr Gold gibt es für das zur Verfügung stehende Budget. Die meisten Leute kaufen Gold in wirtschaftlich schlechten Zeiten. Aber genau das ist falsch, denn dann ist der Goldpreis aufgrund der erhöhten Nachfrage hoch. Die Goldminen schrauben die Förderung hoch um vom hohen Goldpreis zu profitieren. Dieses erhöhte Angebot reicht aber nicht aus um den Preis zu senken, sondern befriedigt lediglich die erhöhte Nachfrage.

Besser ist es Gold dann zu kaufen, wenn es den Menschen gut geht und keine akuten Krisen bestehen. Der Goldpreis ist dann niedrig, weil auch das Sicherheitsbedürfnis der Menschen sinkt. Sie riskieren in wirtschaftlich guten Zeiten mehr und investieren eher in Aktien und Co. Gold kann jetzt für schlechte Zeiten günstig eingekauft werden.

Doch woher bekommt man Gold? Früher wurde das Edelmetall von allen Banken verkauft. Die meisten haben den Goldverkauf aber eingestellt, weil er nicht mehr lukrativ ist. Stattdessen sollte man etablierte Edelmetallhändler aufsuchen. Im Internet kann Gold weitestgehend anonym eingekauft werden. Große Händler wie Degussa bieten auch die sichere Einlagerung an. Zu Hause sollte es ein Tresor sein, der nicht nur vor Diebstahl, sondern auch vor Feuer schützt. Besser ist meist das Bankschließfach, das den Inhalt ggf. auch versichert.

Bild: Arsel Ozgurdal – 471770783 / Shutterstock.com

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