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Asse: Bundeswehr entsorgte dort ebenfalls radioaktive Altlasten

Menge unbekannt

Im Atommülllager Asse wurden auch von der Bundeswehr radioaktive Altlasten entsorgt.Dabei handele es sich beispielsweise um Leuchtfarben, Armaturen und Kompasse mit radiumhaltigen Leuchtziffern, erklärte der Sprecher des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), Florian Emrich, am Freitag auf ddp-Anfrage. Allerdings machte er über die Gesamtmenge der von der Bundeswehr eingelagerten Stoffe keinerlei Angaben.

In den letzten Wochen war publik geworden, dass in dem Bergwerk auch Pflanzenschutzmittel, Arsen, Quecksilber sowie Tierkadaver entsorgt wurden. Zwischen 1967 und 1978 wurden nach offiziellen Angaben rund 126 000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktivem Atommüll in die Asse gebracht. Auch mehrere Kilogramm des extrem giftigen Plutoniums waren darunter.

Das Atommülllager Asse ist einsturzgefährdet. Es droht zudem voll Wasser zu laufen. Das BfS überprüft momentan die alten Inventarlisten und Frachtpapiere für die Asse. (dtn/ij/ddp)

 

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