News vom

Atomausstieg stellt laut Wirtschaftsinstitut eine Bedrohung für die Vollbeschäftigung

AtomausstiegNach Einschätzung von Wirtschaftsexperten bedroht der geplante Ausstieg aus der Kernenergie das von der Bundesregierung angestrebte Ziel der Vollbeschäftigung. Nach einem Vorabbericht der «Bild»-Zeitung (Freitagausgabe) warnt das Hamburgische Weltwirtschafts-Institut (HWWI) vor erheblichen Dämpfungseffekten für das Wirtschaftswachstum und damit auch für den Abbau der Arbeitslosigkeit in den kommenden Jahren, wenn der Atomausstieg bis 2020 wie geplant durchgeführt wird. Grund dafür sei eine «Stromlücke» in Deutschland. Sie begrenze den Energiekonsum der Wirtschaft, was zu Lasten von Wachstum und weiterem Beschäftigungsaufbau gehen würde.

«Das von der Politik proklamierte Ziel der Vollbeschäftigung wird damit in den nächsten Jahren nur sehr schwer zu erreichen sein», sagte der Energiefachmann des HWWI, Norbert Kriedel, dem Blatt. Nach Berechnungen des HWWI werde der bundesweit produzierte Strom den Bedarf bereits ab 2009 nicht mehr decken.

2020 würden wegen des Atomausstiegs sogar 15,4 Prozent der benötigten Strommenge fehlen. Der Atomausstieg bremse damit Wachstum und den Abbau der Arbeitslosigkeit. (ddp)

Anzeige:




Ähnliche Nachrichten:

    keine ähnlichen Beiträge gefunden