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News vom 02. Februar 2009
Schüler greifen einander vermehrt per Internet oder Handy an. Bei dieser speziellen Art der Nachstellung handelt es sich um sogenanntes Cyber-Bullying oder Cyber-Mobbing. In Australien scheinen Lehrkräfte damit überfordert zu sein, denn sie kennen sich nicht gut genug mit den Möglichkeiten aus, die das Internet den Angreifern bietet. Das hat jetzt eine Studie ergeben. Laut dem “Sydney Morning Herald” nutzen 65 Prozent der Fünf- bis 14-Jährigen das Web in der Schule oder während der Freizeit.
Doch viele ihrer Lehrer wissen nichts über die von den Heranwachsenden gern genutzten sozialen Netzwerke wie MySpace oder Facebook. Weil über solche Plattformen und auch per E-Mail Mobbing stattfindet, bekommen die Lehrer davon kaum etwas mit und können nicht eingreifen. Deshalb halten es australische Experten für sinnvoll, Lehrer gezielt darin auszubilden, sich mit den modernen Kommunikationsformen zu beschäftigen, die auch ihre Schüler nutzen.
In Deutschland greifen ebenfalls viele Kinder und Jugendliche auf das Web zu. Doch in vielen Schulen kommt die Ausbildung am Computer nach wie vor zu kurz, was von Experten immer wieder bemängelt wird. Es ist durchaus vorstellbar, dass auch eine Reihe deutscher Lehrer kaum etwas über die Online-Portale weiß, über die sich Schüler austauschen. Hierzulande ist bei den Kids vor allem SchülerVZ ausgesprochen beliebt. cid/sm
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