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© Lennart Preiss/dapdIn die öffentlichen Diskussionen um die Rolle von Michael Ballack bei Bayer Leverkusen hat sich nun auch wieder Rudi Völler zu Wort gemeldet. Nachdem der Bayer-Sportchef eine Woche lang geschwiegen und sich nicht zu der Thematik geäußert hatte, griff Völler in einer Pressekonferenz Ballacks Berater Michael Becker äußerst scharf an.
Im Anschluss an einer Unterredung zwischen Völler, Becker und Klubboss Wolfgang Holzhäuser, der vergangene Woche Ballack mehr oder weniger deutlich als Fehleinkauf bezeichnet hatte, drohte Völler Ballacks Berater nach den Geschehnissen der letzten Tage unverhohlen mit einem Stadionverbot: “Er darf uns als Verein nicht mehr so angreifen. Er hat die dunkelgelbe Karte bekommen. Es ist das letzte Mal gewesen, dass er uns so angegriffen hat. Das wird nie wieder geschehen, sonst ist er das letzte Mal bei uns im Stadion gewesen.“
Besonders sauer stießen Völler die jüngsten Äußerungen von Becker auf, in denen der Rechtsanwalt Ballack als Bauernopfer tituliert hatte und das eigentliche Übel darin sah, dass Leverkusen es offenbar nicht möglich sei, Trainer Robin Dutt zu entlassen.
Zugleich nahm Völler allerdings auch Ballack in die Pflicht und forderte den 35-Jährigen zu mehr Courage auf: “Ich erwarte von Michael, dass er sich selbst äußert, und nicht seinen Berater vorschickt.”
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