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News vom 13. August 2009
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Bau der Mauer vor 48 Jahren. Mehrere Veranstaltungen finden heute in Berlin statt. Klaus Wowereit legt an der Mauer-Gedenkstätte einen Kranz nieder. Ehemalige DDR-Flüchtlinge wollen protestieren
Berlin. Heute wird mit mehreren Veranstaltungen in Berlin an den Bau der Mauer vor 48 Jahren erinnert.
Am Vormittag legt der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit an der Mauer-Gedenkstätte in der Bernauer Straße einen Kranz nieder. Zuvor nimmt er an der Gedenkandacht in der Kapelle der Versöhnung teil. Bürgermeisterin Ingeborg Junge-Reyer vertritt das Land Berlin bei der Kranzniederlegung am Mahnmal für das erste Maueropfer Peter Fechter, der am 17. August 1962 getötet wurde. Dem Gedenktag komme im Jahr des 20. Jahrestages des Mauerfalls besondere Bedeutung zu, sagte Klaus Wowereit im Vorfeld.
Auf dem Potsdamer Platz wollen ehemalige DDR-Flüchtlinge mit einer Aktion gegen die «Verharmlosung der DDR-Diktatur und die öffentliche Zurschaustellung von SED-Diktatur-Symbolen» protestieren. Sie wollen sich symbolisch für die Opfer der deutschen Teilung als «Mauertote» nahe jener Stelle auf den Boden legen, wo sonst Personen in der Uniform der DDR-Grenzsoldaten für Touristen posierten. Die Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS) kritisiert dies als Verhöhnung der Opfer und will dagegen mit dieser Aktion ein Zeichen setzen.(sh/ddp)
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