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Berufsunfähigkeitsversicherung: sinnvoll oder nicht?

Berufsunfähigkeitsversicherung: sinnvoll oder nicht? © querschnitt/ pixelio.de

Heutzutage scheidet jeder vierte Arbeitnehmer aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus dem Berufsleben aus. Neben Unfällen sind es vor allem psychische Erkrankungen, Herz- und Gefäßerkrankungen sowie Krebs oder Erkrankungen an Knochen- oder Muskelsystemen, die für eine Berufsunfähigkeit verantwortlich sind. Angesichts dieser Zahlen gehört eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu den wichtigstens Versicherungen überhaupt. Denn sie sorgt dafür, dass sie im Falle einer Berufsunfähigkeit und damit auch ihres Einkommensverlustes finanziell versorgt sind.

Auf die gesetzliche Rentenversicherung kann man sich im Falle einer Berufsunfähigkeit nicht verlassen, denn deren Leistungen sind sehr eingeschränkt und die Bedingungen sehr strikt. Um so wichtiger ist der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung, und zwar für jeden Arbeitnehmer! Besonders Berufsanfänger, die noch keine fünf Jahre in die Rentenkasse eingezahlt haben und somit ihre allgemeine Wartezeit auch noch nicht abgeleistet haben, müssen für den Fall einer Berufsunfähigkeit privat vorsorgen.

Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung gibt es zwei Varianten: als eigener Vertrag, demzufolge für die Dauer der Berufsunfähigkeit eine monatliche Rente gezahlt wird oder gekoppelt an eine Risiko- oder Kapitallebensversicherung. Für welche Variante man sich auch entscheidet, wichtig ist, dass die vereinbarte monatliche Rente mindestens 50% des aktuellen Nettoeinkommens entspricht, besser wäre jedoch 75% oder noch höher.

Allerdings ist die Aufnahme in eine Berufsunfähigkeitsversicherung nicht automatisch garantiert. Es gibt bestimmte Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen bzw. Ausschlusskritierien, die eine Aufnahme verhindern. Dazu gehören z.B. ernsthafte physische oder psychische Vorerkrankungen oder bestimmte Berufsgruppen, die bei ihren Tätigkeiten einem höheren Unfall- und Verletzungsrisiko ausgesetzt sind. Wessen Antrag auf Berufsunfähigkeitsversicherung von mehreren Anbietern abgelehnt wird, sollte alternativ eine private Unfallversicherung abschließen, die zumindest den Fall der Berufsunfähigkeit durch Unfall absichert.

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