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Bettina Wulff: Auch Günther Jauch gibt geforderte Unterlassungserklärung ab

Bettina Wulff: Auch Günther Jauch gibt geforderte Unterlassungserklärung ab © Joerg Sarbach/dapd

Bettina Wulff geht weiter massiv gegen die Verbreitung von Gerüchten über ihr früheres Leben vor und erzielt damit immer mehr Erfolge. Nach der „Berliner Zeitung“, dem „Stern“ sowie einer Vielzahl von weiteren Medien und Bloggern hat nach einem Bericht des „Spiegel“ nun auch TV-Moderator Günther Jauch die geforderte Unterlassungserklärung abgegeben.

Damit willigte Jauch über seinen Anwalt ein, Anspielungen über das angebliche Vorleben der Ehefrau des früheren Bundespräsidenten Christian Wulff nicht zu wiederholen, nachdem der Moderator in seiner in der ARD gezeigten Sendung vom 18. Dezember letzten Jahres über einen Artikel der „Berliner Zeitung“ sprach, der sich auf einen möglichen Artikel der „Bild“ bezog. Wie Jauchs Anwalt Christian Schertz erklärte, gebe es „kein Interesse, die Frage zu wiederholen“, weshalb die Forderungen von Wulffs Anwälten „ohne Präjudiz anerkannt“ worden seien.

Bevor Wulffs Anwälte begannen, diverse Medien zu Unterlassungserklärungen aufzufordern, gab die 38 Jahre alte Wulff laut der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ) vor Gericht eine eine eidesstattliche Erklärung ab, in der sie sämtliche Behauptungen über ihr angebliches Vorleben als Prostituierte oder als Escort-Dame als falsch bezeichnete.

Während Wulff und ihre Rechtsvertreter bereits einige Erfolge bei Medien und nun auch bei Jauch erzielt haben, wehrt sich der Internet-Gigant Google weiterhin gegen die am Freitag beim Hamburger Landgericht eingereichte Klage. Wulff möchte verhindern, dass bei Angabe ihres Namens in der den Markt dominierenden Suchmaschine des Google-Konzerns automatisch Suchbegriffe wie „Rotlichtvergangenheit“ oder „Escort“ ergänzt werden. Gegenüber der Nachrichtenagentur „dpa“ wies Google-Sprecher Kay Oberbeck aber sämtliche Vorwürfe zurück und erklärte, dass Google keinerlei Einfluss darauf habe, wonach die Nutzer suchen und die bei der Google-Autovervollständigung sichtbaren Suchbegriffe lediglich die „tatsächlichen Suchbegriffe aller Nutzer“ widerspiegeln würden. Nachdem Google in Deutschland bereits fünf ähnlich gelagerte Verfahren gewinnen konnte, ist nicht davon auszugehen, dass der Konzern den Forderungen Wulffs nachgeben wird.

Nach Berichten der „SZ“ seien die Gerüchte über Wulff gezielt aus Kreisen der niedersächsischen CDU gestreut worden und in erster Linie als Angriff auf Christian Wulff gedacht gewesen, der zu diesem Zeitpunkt noch Ministerpräsident in Niedersachsen war. Kurz bevor Wulff dann im Sommer 2010 zum Bundespräsidenten gewählt wurde, soll eine FDP-Kommunalpolitikerin die Gerüchte weiter befeuert haben.

Bettina Wulff will derweil noch im September ein Buch über ihr Leben veröffentlichen und damit der „Zerstörung ihres Ansehens in der Öffentlichkeit entgegenwirken“, wie die „SZ“ unter Berufung auf ihr Umfeld schreibt.

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