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News vom 20. März 2010
© Michael Urban/ ddpUS-Forscher haben herausgefunden, dass Einsamkeit zu einem erhöhten Blutdruck führen kann.
Laut einer aktuellen Studie von US-amerikanischen Wissenschaftlern scheint es einen Zusammenhang zwischen Einsamkeit und erhöhtem Blutdruck zu geben. Insgesamt wurden 229 Menschen im Alter von 50 bis 68 Jahren befragt. Unter anderem wurden sie nach ihren sozialen Kontakten und Gefühlen der Einsamkeit gefragt. Diejenigen, die bestätigten, dass sie sich einsam fühlen, haben in den folgenden fünf Jahren einen höheren Blutdruck entwickelt als die Befragten, die über ausreichend soziale Kontakte verfügten.
Für die Wissenschaftler ist Einsamkeit ein eigenständiger Risikofaktor für die Gesundheit, denn der Zusammenhang zeigte sich völlig unabhängig von anderen Risikofaktoren wie Alter, Übergewicht oder Rauchen. Auch depressive Gefühle oder Stress scheinen den Zusammenhang nicht zu erklären.
Die Forscher vermuten, dass der Zusammenhang zwischen Einsamkeit und erhöhtem Blutdruck durch Ängstlichkeit zustande kommt. Oft haben einsame Menschen durchaus das Bedürfnis nach sozialen Kontakten, trauen sich aber nicht, solche aufzunehmen. Diese Angst (auch vor Zurückweisung) kann zu physiologischen Veränderungen führen, die sich auch in einem erhöhten Blutdruck widerspiegeln können.
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