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News vom 23. Juni 2009
Gestern Abend sollte in Hamburg eine Entscheidung fallen wie es nun weitergeht beim HSV. Diese Entscheidung wurde aber vertagt, und das ist kein gutes Zeichen.
In einer schönen Villa im Hamburger Stadtteil Poppenbüttel wurde gestern Abend getagt. Nach einem dreistündigen Gespräch in dem es sehr emotional wurde, wurden alle Fakten auf den Tisch gelegt. Leider sollte es aber gestern zum Thema Beiersdorfer und Hoffmann keine Entscheidungen mehr geben. Allerdings könnte die Vertagung des Gesprächs für die Zukunft Beiersdorfers beim HSV ein schlechtes Zeichen gewesen sein. Schließlich ist es nicht das gewesen, was sich der Sportchef versprochen hat. Es könnte nun sogar darauf hinauslaufen, dass Beiersdorfers Vorstoß, den Aufsichtsrat einzuschalten, um den Konflikt zu beseitigen, seine letzte Amtshandlung gewesen sein könnte.
Das Problem ist, dass der Hamburger SV dadurch wertvolle Zeit verliert die eigentlich benötigt wird die Mannschaft für die kommende Saison zusammen zu stellen. Außer im Falle Simunic wurde von Seiten des HSV noch nicht ein richtiges Angebot gemacht um einen Spieler zu verpflichten. Aber mit Beiersdorfer und Hoffmann kann es so auch nicht weitergehen. Es muss etwas passieren und das am besten schon gestern. Streitigkeiten gab es in Hamburg in den vergangenen Jahren sehr häufig, was im Normalfall nicht schlecht sein muss (Durch Reibung entsteht Wärme, durch Wärme entsteht Energie).
Aber bei jeder Diskussion sind sich Hoffmann und Beiersdorfer uneinig. Das war bei der Trainerfrage im letzten Sommer so, und auch beim Rausschmiss von Thomas Doll vor einigen Jahren. Bei fast jeden Transfer sind sich beide Personen nicht einig. Und das geht dann auf Kosten der Transferqualität des HSV. So kann es nicht weiter gehen in Hamburg. Es muss eine schnelle Entscheidung zum Wohle des Vereins her. Als nachfolgender Sportchef würde der ehemalige Bundesliga Profi Sergej Barbarez (Sitzt beim HSV im Aufsichtsrat) in Fragen kommen, Gerüchten zufolge wäre er dem Job nicht abgeneigt. (dtn/fr)
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