News vom 27. Mai 2008

Bundeswehreinsatz im Kosovo wird verlängert

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Die Bundesregierung möchte, dass die Bundeswehr für ein weiteres Jahr am internationalen KFOR-Einsatz im Kosovo beteiligt ist. Beschlossen wurde dies vom Bundeskabinett am Dienstag in Berlin. Das teilte der Regierungssprecher Ulrich Wilhelm mit. Nun muss der Bundestag Mandatsverlängerung noch zustimmen.

Die ehemalige serbische Provinz erklärte Mitte Februar ihre Unabhängigkeit. Bei der NATO wurde von der neuen Regierung dann ausdrücklich der Wunsch geäußert, die KFOR-Mission fortzusetzen. Wilhelm erklärte, dass sei nach der Unabhängigkeitserklärung «dringend erforderlich».

Seit dem 12. Juni 1999 beteiligt sich Deutschland nun schon an der Internationalen Sicherheitspräsenz im Kosovo. Diese Vereinigung soll helfen, gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Kosovo-Albanern und Serben zu verhindern. Außerdem hilft KFOR auch beim Aufbau von Sicherheitsstrukturen im Kosovo. Zurzeit sind 2868 deutsche Soldaten im Kosovo eingesetzt.</< p>

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