News vom 06.03.2013

Champions League: Borussia Dortmund und Real Madrid ziehen ins Viertelfinale ein

Champions League: Borussia Dortmund und Real Madrid ziehen ins Viertelfinale ein © Sascha Schuermann/dapd

Gemeinsam haben Borussia Dortmund und Real Madrid in einer Gruppe mit Manchester City und Ajax Amsterdam den Einzug ins Achtelfinale der Champions League geschafft und seit dem gestrigen Mittwoch stellen die amtierenden Meister aus Deutschland und Spanien auch die beiden ersten Viertelfinalisten der Königsklasse.

Dortmund ließ gegen Shakhtar Donezk nach dem 2:2 im Hinspiel in der Ukraine vor drei Wochen von Beginn an keinen Zweifel daran aufkommen, sich am Ende des Spiels noch nicht vom internationalen Parkett verabschieden zu wollen. Anders als vor einer Woche bei der 0:1-Niederlage im DFB-Pokal beim FC Bayern München präsentierte sich der BVB wieder gewohnt offensiv und war darum bemüht, den ukrainischen Meister und Tabellenführer früh unter Druck zu setzen, um dessen starke Offensive gar nicht erst zum Zug zu kommen lassen. Dies gelang der Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp weitgehend gut und auf der anderen Seite kam die Borussia ihrerseits immer wieder vielversprechend vor das Tor der Gäste. Nach 31 Minuten gelang dann ausgerechnet dem zuletzt kritisierten Felipe Santana, der erneut den kranken Mats Hummels vertrat, die 1:0-Führung. Nach einer Ecke von Mario Götze stieg der Brasilianer am höchsten und köpfte den Ball ins Netz. Nur sechs Minuten später war es dann Götze selbst, der nach Vorlage von Robert Lewandowski zum 2:0 nachlegte und den Weg ins Viertelfinale bereitete.

Donezk war in der Folge das Bemühen zwar nicht abzusprechen, doch spätestens als Jakub Blaszczykowski nach einem Fehler von Gästekeeper Andriy Pyatov das 3:0 nachlegte, war die Partie entschieden und der BVB brachte den klaren Erfolg mühelos über die Zeit.

Im zweiten Spiel zwischen Manchester United und Real Madrid war es hingegen länger spannend. Beide Mannschaften lieferten sich ein temporeiches Duell auf hohem Niveau, in dem nach dem 1:0 durch ein Eigentor von Sergio Ramos in der 48. Minute alle Vorteile auf Seiten von Man United lagen, das im Hinspiel in Madrid ein respektables 1:1 erreicht hatte.

Zum Knackpunkt wurde dann allerdings eine Entscheidung von Schiedsrichter Cüneyt Cakir, der Manchesters Portugiesen Nani in der 56. Minute mit Rot vom Platz schickte. Auch wenn die Aufregung auf Seiten des Gastgeber und vor allem bei Trainer Sir Alex Ferguson groß war, konnte man den Platzverweis für das harte Einsteigen Nanis gegen Alvaro Arbeloa geben.

In Überzahl baute Madrid nun enormen Druck auf und schnürte Manchester am eigenen Strafraum ein. Schon nach 66. Minuten gelang es Luka Modric mit einem Schuss aus 18 Metern den aufgebauten Abwehrriegel zu knacken und nur drei Minuten nach dem Ausgleich erzielte ausgerechnet Cristiano Ronaldo an seiner alten Wirkungsstätte nach Vorlage von Gonzalo Higuain das entscheidende 1:2. Zwar versuchte Manchester in der Folge noch einmal alles und lieferte Real einen aufopferungsvollen Kampf, doch mit einem Mann weniger konnte der englische Vize-Meister das Aus nicht mehr abwenden.

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