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Die Citigroup muss eine erneute Abschreibung in Höhe von rund 16 Milliarden Dollar verkraften. Der größte US-Finanzkonzern weist deshalb für das erste Quartal einen Verlust von 5,1 Milliarden Dollar aus, umgerechnet rund 3,2 Milliarden Euro. Als Reaktion auf die schlechten Zahlen kündigte das Unternehmen den weiteren Abbau von Arbeitsplätzen und den Verkauf von „Randaktivitäten“ an.
Zusätzlich zu den bereits erfolgten oder bekannt gegebenen Stellenstreichungen sollen nun noch einmal 9.000 Jobs wegfallen. Bereits zuvor hatte die Citigroup mitgeteilt, sich von 4.200 Mitarbeitern trennen zu wollen. Weltweit arbeiten derzeit rund 370.000 Mitarbeiter bei der krisengeschüttelten Bank.
Die Wertberichtigungen wegen der Finanzkrise summieren sich für die Citigroup mittlerweile auf deutlich mehr als 30 Milliarden Dollar, das letzte Quartal 2007 schloss der Konzern mit einem Verlust von fast 10 Milliarden Dollar ab.
Das Institut holte sich bereits mehr als 30 Milliarden Dollar frisches Geld von neuen Großinvestoren. Sowohl weitere Finanzspritzen als auch weiteren Abschreibungsbedarf wollte Finanzchef Gary Crittenden bei der Vorlage der Zahlen für das erste Quartal nicht ausschließen.
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