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CSD 2010 in Hamburg: Christopher Street Day in Hamburg – Fotos von der Parade

CSD 2010 in Hamburg: Christopher Street Day in Hamburg – Fotos von der Parade Das CSD-Logo 2010 © CSD.de / Philipp Gülland/ddp / Frank Rasch

„Gleiche Rechte statt Blumen!“ – Unter diesem Motto feierte Hamburg in diesem Jahr einen besonders umfangreichen Christopher Street Day. Die Veranstaltung war auch 2010 wieder ein voller Erfolg. Friedlich, bunt und doch politisch – so feierten die vielen Besucher des CSD eine riesige Party in der Hamburger Innenstadt.

Es war wieder eine bunte, schrille und vor allem eine friedliche Party mit etwa 100.000 Besuchern. Mit dieser Zahl hatte im Vorfeld kaum jemand gerechnet und so wurde ein neuer Rekord auf dem Hamburger Christopher Street Day aufgestellt. Noch im Vorjahr waren es deutlich weniger Besucher. Begünstigt wurde diese sensationelle Zahl sicherlich auch durch das Traumwetter, das in Hamburg am vergangenen Samstag super mitspielte. Bei Temperaturen um die 30 Grad waren sicherlich auch viele Menschen vertreten, für die der CSD nur eine tolle Party ist. Doch man konnte deutlich vernehmen, dass es sich dabei auch um eine friedliche Demonstration handelte.

„Gleiche Rechte statt Blumen!“ hieß das Motto in diesem Jahr. „Wir feiern heute die erreichten Verbesserungen für Homosexuelle, Bi- und Transsexuelle in den vergangenen drei Jahrzehnten. Aber es gibt noch viel zu tun“, sagt Lars Peters, Vorsitzender vom Verein Hamburg Pride, der die CSD-Parade in Hamburg organisiert. Aber auch einige Politiker der Hansestadt zeigten sich auf der Veranstaltung und versuchten ihren Beitrag zu bringen. Allerdings kann man diese Besuche aus dem Rathaus in Anbetracht des Rücktritts des Hamburger Bürgermeister Ole von Beust auch etwas anders deuten: Bald muss ein Nachfolger her und die Politiker wollten Stimmen gewinnen.

Manche Politiker, wie der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs, forderten auf dem CSD ganz offen ihr anliegen: „Ich finde, es ist an der Zeit, dass wir in Hamburg Neuwahlen bekommen“, sagte der Mann von der SPD gegenüber dem „Hamburger Abendblatt“. Eigentlich waren während der Parade sogar alle Spitzenpolitiker von GAL, SPD und FDP vertreten, es fehlte nur ein offizieller Vertreter der CDU. Im vergangenen Jahr hatte Ex-Bürgermeister Ole von Beust den bunten Zug angeführt, doch der befindet sich derzeit noch im Urlaub. Aber der Grund der diesjährigen Veranstaltung waren nicht etwa die Menschen im Rathaus, sondern vielmehr wollte man an einige Ereignisse in den vergangenen Jahrzehnten erinnern.

Unter anderen wollte man beim CSD 2010 an den 28. Juni 1969 erinnern: Damals wurden im US-Staat New York grundlos Razzien gegen Homosexuelle durchgeführt um diese zu diskriminieren. Das führte dazu, dass die Schwulen und Lesben auf die Straßen gingen um sich das nicht weiter gefallen zu lassen. Die Folge waren tagelange Straßenschlachten mit der Polizei. An solche und ähnliche Ereignisse wollten die Veranstalter erinnern, daher das Motto: „Gleiche Rechte statt Blumen!“ (fr)

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