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News vom 06. Mai 2009

Das giftige Jakobskreuzkraut verbreitet sich immer mehr und stellt eine Bedrohung für Pferde, Rinder, Schafe und Ziegen dar. Einer Verfütterung wird dringend abgeraten.
Bonn. Nutztierhalter werden von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen vor dem giftigen Jakobskreuzkraut gewarnt. Nach Angaben der Kammer breite sich diese Giftpflanze besonders auf wenig genutzten Weiden, Wegrändern, Brachflächen und Böschungen immer weiter aus. Mittlerweile sei die Pflanze auch schon in Hausgärten zu finden.
Besonders häufig ist das Kraut auf wenig gepflegten Pferdeweiden zu finden, auf regelmäßig gemähtem Grünland hat es hingegen keine Chance, sich zu vermehren.
Bereits durch die Aufnahme geringer Mengen von Jakobskreuzkraut könnte es bei den Tieren zu Leberschäden kommen, wobei Pferde und Rinder empfindlicher auf die Pflanze reagieren als Schafe und Ziegen. Eine Verfütterung sollte aber in jedem Fall vermieden werden.
Selbst im getrockneten Zustand ist die Pflanze nicht ungefährlich. Auch nach Heu- und Silagebereitung werden die Giftstoffe nicht abgebaut. Zu erkennen ist das Kraut an seinen löwenzahnähnlichen Blättern.
Die Landwirtschaftskammer empfiehlt, durch regelmäßiges Nachmähen der Weideflächen die Samenbildung der Pflanzen zu verhindern. Um das Jakobskreuzkraut zu bekämpfen, sollte es ausgerissen oder ausgestochen werden. Dabei müssen auch die Wurzeln entfernt werden, da Jakobskreuzkraut aus im Boden verbliebenen Resten erneut austreiben kann. (gr/ddp)
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