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Das Internet – Chance oder Todesstoß für die Gelbe Seiten?

Das Internet – Chance oder Todesstoß für die Gelbe Seiten? © Aleksandar Jocic - Fotolia.com

Das Internet und die wachsende Userzahlen haben viele Produkte und Dienstleistungen überflüssig gemacht oder zumindest für sinkendes Interesse geführt.

Viele Zeitungen zum Beispiel müssen seit Jahren unter dem Medium Internet leiden und verlieren immer mehr Leser. Auch die Informationen, die die Gelben Seiten liefern, könnten Interessenten im Internet finden – doch die Gelben Seiten haben reagiert.

Eine Generation zuvor war alles anders!
Wer seine Großeltern besucht, wird mit großer Wahrscheinlichkeit noch direkt neben dem Telefon die Gelben Seiten finden, denn diese haben einfach zu jedem Haushalt gehört. Gab es Probleme mit der Elektronik im Haus, wurde der nächstbeste Elektroniker aus den Gelben Seiten kontaktiert, musste das Bad gefliest werden wurde der Fliesenleger in den Gelben Seiten gefunden. Egal für welche Dienstleistung ein Unternehmen gesucht wurde, die Gelbe Seiten waren über viele Jahrzehnte die erste und eigentlich auch einzige Anlaufstelle. Mittlerweile kann nahezu jede Firma und auch jeder Freiberufler direkt im Internet gefunden werden. Sehr beliebt dafür sind natürlich die Suchmaschinen, allen voran natürlich Google.

Google Places als Alternative zu den Gelben Seiten!
Google fokussiert in den letzten Monaten die lokalen Suchanfragen und hat im Suchbereich einen neuen Bereich für lokale Ergebnisse eingerichtet. Egal ob Maurer oder Glaser, die Ergebnisse in den Google Places sind umfangreich, aber noch lange nicht so umfangreich wie die der Gelben Seiten, die auch ihren eigenen Webauftritt bieten.

Gelbe Seite nicht nur als Print verfügbar!
Schon sehr früh haben die Gelbe Seiten auch den Weg in die Digitale Welt gefunden. Der Experte vom Gelbe Seiten Verlag Frankfurt erklärt, dass auf der Webseite der Gelben Seiten aktuell über 4 Millionen Einträge zu finden sind und diese auch als CD erhältlich sind. Die Gelbe Seiten werden aufgelegt von 16 Verlagen. Der große Vorteil zu den Google Places besteht auch weiterhin in der großen Datenmenge. Während Google pro Suchanfrage maximal 10 Ergebnisse liefert, finden sich bei den Gelben Seiten teilweise hunderte von Anschriften.

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