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Der Elektrokonzern Philips ruft die Senseo-Kaffeemaschinen zurück

Weltweit sei es durch den Fehler bereits zu 17 Unfällen gekommen

Der Elektronikkonzern Philips startet einen Rückruf für die weltweit Millionen Kaffeemaschinen von dem Typ Senseo. Gerade in Deutschland sind von dieser Aktion mehr als eine Million Geräte betroffen, erklärte ein Unternehmenssprecher am Dienstag in der Hansestadt Hamburg. Der Grund ist unter bestimmten Voraussetzungen ein versagender Sicherheitsmechanismen. Lagert sich auf dem genannten Mechanismus zu viel Kalk ab und dringt auch noch  Feuchtigkeit in das Maschinengehäuse, kann der Druckbehälter platzen. Für diese Rückrufaktion hat die Firma Philips nach eigenen Angaben rund 30 Millionen Euro zurückgestellt.

Es ist weltweit dadurch bereits durch diesen Fehler zu 17 Unfällen gekommen, allein in Deutschland spricht man von «einer Handvoll». Jedoch ernsthaft verletzt habe sich hier noch niemand. In einem ersten Schritt rät deshalb der Konzern allen Besitzern, ihre Kaffeemaschinen als erstes zu entkalken.

Am Mittwoch möchte Philips nun in mehreren Anzeigen in den zahlreichen überregionalen Tageszeitungen über diese geplante Rückrufaktion informieren. Zeitgleich werden eine Hotline und eine Website (www.reparatursenseo.de) eingerichtet sein, erklärte der Sprecher. Ebenso kündigte Philips an, alle die betroffenen Maschinen der Senseo-Reihe zu reparieren. Informationen hierzu  wie auch welche Baureihen betroffen seien, würden ab dem kommenden Mittwoch bekanntgegeben.

Weltweit hat die Firma Philips ihren eigenen Angaben zufolge weltweit etwa 25 Millionen Senseo-Maschinen verkauft. Von diesen wird nun ungefähr jede fünfte zurückgerufen. (ddp/shu)

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