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News vom 05. April 2009
Das Bundesamt für Verfassungsschutz registrier derzeit immer mehr Cyber-Attacken auf die deutsche Bundesregierung. Nach einem aktuellen Bericht des Nachrichtenmagazins “Der Spiegel” wird jedes Jahr mehrere hundert mal versucht, Schadsoftware auf Regierungs-PCs zu installieren. Burkhrda Even, Abteilungsleiter für Spionageabwehr beim Bundesamt für Verfassungsschutz, erklärte gegenüber dem “Spiegel”, dass täglich Angriffsversuche auf Rechner der Bundesregierung festgestellt werden. Allerdings würden bei weitem nicht alle Angriffsversuche erkannt werden.
Den meisten Attacken ist dem Bericht zufolge das Auswärtige Amt ausgesetzt, rund 50% aller Attacken sollen gegen das Amt gerichtet sein. Als Absender treten häufig vermeintlich vertrauenswürdige Namen von EU-Einrichtungen oder die Weltgesundheitsorganisation auf.
Insgesamt kommen die Angriffe laut dem Bericht auffällig oft aus China, was sich unter anderem dadurch zeigte, dass die Häufigkeit der Attacken zu bestimmten Ereignissen wie dem Besuch der Bundeskanzlerin in Peking, dem Besuch des Dalai Lama in Berlin oder der Menrechtsdebatte rund um die Olympischen Spiele 2008 zugenommen hatte. Auch die technische Machart und die Adressaten sprechen bei vielen Attacken für chinesischen Absender. (Bild: Pixelio / S. Hofschlaeger)
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