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Laut der Studie “Index Gute Arbeit” des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) sind nur 13% der Arbeitnehmer in Deutschland vollauf zufrieden mit ihrem Arbeitsplatz und bewerten ihn als positiv. Dafür leiden rund 30% der Arbeitnehmer unter einer hohen Arbeitsbelastung, sehen keine Entwicklungsmöglichkeiten an ihrem Arbeitsplatz und bezeichnen darüber hinaus ihr Einkommen als unzureichend. Als mittelmäßig bewerteten 55% der Befragten ihre Arbeit und gaben als Grund ebenfalls geringe Aufstiegschancen an.
Wie die Studie zeigte sind Zeitarbeiter und Arbeitnehmer mit einem befristeten Arbeitsvertrag besonders unzufrieden mit ihrer Arbeit: Nur 9% von ihnen bewerten ihre Arbeit als gut, während 41% Unzufriedenheit mit ihrer Arbeit angaben. Mittelmäßige Bewertungen für den Arbeitsplatz gab es von 50% der Befragten. Zu den prekär Beschäftigten zählen laut Angaben der Dachorganisation der deutschen Gewerkschaften 53% der Deutschen. Mit anderen Worten: Nur 47% der Beschäftigten in Deutschland verdienen mindestens 2000 Euro brutto, haben einen unbefristeten Arbeitsvertrag und sind keine Leiharbeiter. Damit ist prekäre Beschäftigung längst kein Randphänomen mehr, so DGB-Chef Michael Sommer. Diese Zahlen haben laut Sommer auch Auswirkungen auf andere Lebensbereiche, denn wer keinen sicheren Arbeitsplatz habe, der schränkt sich nicht nur bei Anschaffungen ein, sondern auch bei der Altersvorsorge oder beim Kinderwunsch.
Auch zwischen den verschiedenen Berufen gibt es Unterschiede bei der Arbeitszufriedenheit. Am unzufriedensten sind Beschäftigte auf dem Bau, von ihnen gaben nur 4% an, glücklich mit ihrem Arbeitsplatz sein. Auch Kraftfahrer und andere Beschäftigte in der Verkehrsbranche sind unzufrieden, hier gaben nur 6% volle Zufriedenheit an. Am zufriedensten (24%) sind Beschäftigte in haus- und ernährungswirtschaftlichen Berufen wie Haushälterinnen oder Landwirte. Auch Lehrer gehören mit 22% zu den zufriedensten Berufsgruppen.
Insgesamt wurden für diese Studie 6800 Arbeitnehmer in den unterschiedlichsten Berufen und Positionen wie Minijobber oder leitender Angestellter befragt.
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