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Wie das europäische Statistikamt Eurostat am Dienstag mitteilte, wurden in keinem anderen EU- Land 2009 so wenig Kinder geboren wie in Deutschland.
Der Statistik zufolge ist sie 2009 sogar doppelt so stark gesunken wie im Schnitt der EU und die Bundesrepublik liegt mit einer Geburtenziffer von 7,9 Geburten auf 1000 Einwohnern (2008 waren es noch 8,3 Geburten) hinter Österreich (9,1) auf dem letzten Platz.
Während in Deutschland die Bevölkerungszahl immer mehr schwindet, nimmt Rate in den 27 EU-Mitgliedstaaten zu. Allerdings nur durch Zuwanderung. Sollte sich der Trend so fortsetzen, könnte die Bundesrepublik ihren bisherigen Rang als bevölkerungsreichstes Land der EU einbüßen.
Die Statistiker von Eurostat schätzten, dass zum 1. Januar 2010 die Einwohnerzahl der EU auf 501,1 Millionen Menschen. Das sind 1,4 Millionen mehr als noch im Vorjahr. Eurostat führt das Plus auf einen Geburtenüberschuss von 400.000 sowie ein Zuwanderungsplus von 900.000 zurück.
Während die Bevölkerungszahl in der Bundesrepublik zu Beginn des Jahres noch bei 81,8 Millionen Menschen lag, lebten im westlichen Nachbarland Frankreich am 1. Januar 2010 insgesamt 64,7 Millionen Menschen, 350.000 mehr als im Vorjahr. Verantwortlich dafür ist die hohe Geburtenziffer von 12,7 Geburten pro 1.000 Einwohnern. Nur noch die Iren (16,8 Geburten) und Briten (12,8 Geburten) sind fruchtbarer. In der EU liegt der Geburten-Durchschnitt bei 10,7. Auf den letzten Plätzen liegen mit klarem Abstand zu Deutschland Österreich, Portugal (9,4) und Italien (9,5 Geburten pro 1.000 Einwohner).
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