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© Philipp Guelland/ ddpEiner Studie der Frankfurter Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) zufolge kommt das E-Book in Deutschland nur langsam zum Erfolg. Ihrer Ansicht nach ändert sich das erst in ein paar Jahren. Laut Analysten von PwC wird der Anteil für das elektronische Buch in der erzählenden Literatur im Jahr 2015 bei gerade einmal bei einem Umsatzanteil von mehr als 350 Millionen Euro (6,3 Prozent) am Buchmarkt liegen.
Während Amazon in den USA bereits jetzt mehr elektronische Bücher als Hardcover-Ausgaben verkauft, scheint der Durchbruch der E-Books in Deutschland noch auf sich warten zu lassen. Der Studie zufolge dürfte der Umsatz in dieser Gattung (Belletristik) gerade mal bei 20 Millionen Euro liegen. „E-Books werden sich in Deutschland durchsetzen, wenn auch langsamer als in den USA oder Großbritannien“, stellte die Studie fest. Für die Deutschen sei das Gefühl, ein Buch in den Händen zu halten, immer noch ausgesprochen wichtig. Elektronische Lesegeräte würden nicht als Alternative zum gedruckten Buch akzeptiert.
Der Studie zufolge könnten bis 2015 hierzulande bis zu 2,5 Millionen Lesegeräte, die sogenannten E-Reader (wie beispielsweise das „Kindle“ von Amazon) verkauft werden. Allerdings sei nach Auffassung von PwC die Voraussetzung dafür, dass die Reader (Lesegeräte für E-Books) auch mit Farb-Bildschirmen und Internetzugang ergänzt und vor allem billiger würden. Die große Mehrheit der Leser werde auf Tablet-PCs wie dem iPad zurückgreifen. E-Reader seien derzeit kaum bekannt.
Dem deutschen Buchhandel rät PwC deshalb, sich dringend neue Geschäftsmodelle für den E-Book-Vertrieb auszudenken, da man ansonsten gegen die globalen Größen wie Apple, Amazon oder Google keine Chance habe. Nur 20 Prozent von den 1.000 für die Studie Befragten konnten angeben, was mit dem Begriff E-Reader gemeint ist.
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