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E.on: Finanzinvestoren sollen an Hochsee-Windparks beteiligt werden © Sebastian Widmann/ dapdFür den Atomausstieg gilt die Offshore-Windenergie als Schlüsseltechnik. Der Energiekonzern E.on möchte das nötige Kapital über ein neues Beteiligungsmodell auftreiben.
Auch weiterhin wird die Offshore-Windenergie als Schlüsseltechnik für den erfolgreichen Atomausstieg angesehen. Der Bedarf an neuen Hochsee-Windparks ist dementsprechend hoch. Nach aktuellen Berichten plant der Energiekonzern E.on nun ein neues Beteiligungsmodell. Mit diesem möchte der Konzern Finanzinvestoren an den Hochsee-Windparks beteiligen.
Durch das neue Beteiligungsmodell soll das nötige Kapital für die Offshore-Windparks erzielt werden. Mit dem neuen Angebot richtet sich E.on dabei offenbar vor allem an risikoscheue Finanzinvestoren. Durch die Beteiligung von Finanzinvestoren könnte der Energiekonzern in Zukunft noch deutlich größere Vorhaben realisieren.
Wie Mike Winkel, Chef der Konzerntochter Climate & Renewables, erklärte, laufen bereits erste Gespräche mit möglichen Interessenten. Nach Angaben von Winkel sei E.on dazu bereit, Minderheitsbeteiligungen an entsprechenden Windparks abzugeben. Der Konzern will in den kommenden fünf Jahren insgesamt sieben Milliarden Euro in den Ausbau der eigenen Kapazitäten bei der Stromerzeugung aus alternativen Quellen investieren. Mit Blick auf dieses Kapital könnte die Beteiligung von Investoren wie eine Art Hebel wirken.
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