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© Norbert Millauer/ ddpWeil sich in Norddeutschland immer mehr, inzwischen schon über 80 Menschen mit dem lebensgefährlichen EHEC-Erreger infiziert haben, sind die Gesundheitsbehörden in der Bundesrepublik in Alarmbereitschaft und suchen fieberhaft nach der Ursache für den in dieser Häufigkeit ungewöhnlichen Ausbruch dieser schweren Darminfektion.
In Anbetracht von jeweils 25 Fällen in Niedersachsen und Bremen sowie je 20 Verdachtsfällen in Schleswig-Holstein und Hamburg, zeigte sich ein Sprecher des niedersächsischen Gesundheitsministeriums beunruhigt, zumal auch aus Hessen und Mecklenburg-Vorpommern erste Meldungen über Patienten mit den typischen Krankheitssymptomen wässriger oder blutiger Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen eingingen.
Als besonders tückisch gelten die EHEC-Erreger, weil die in manchen Fällen auftretenden Komplikation zu einem lebensgefährlichen Nierenversagen führen können. Aus diesem Grund sollten Menschen mit den geringsten Anzeichen auf eine Infektion sofort einen Arzt aufsuchen, um eine schnellstmöglich Behandlung zu gewährleisten.
Experten gehen aktuell davon aus, dass die Erreger durch unzureichend gewaschenes Obst oder Gemüse übertragen werden. Besonders betroffen sind diesmal Frauen, die in der Regel häufiger Essen zubereiten als Männer. Darauf, dass die Erreger, wie grundsätzlich auch möglich, über Rohmilch oder Fleisch übertragen werden, gibt es derzeit keine Hinweise.
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