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Ehemaliger HRE – Chef sorgt für Empörung

Nachdem das Finanzunternehmen Hypo Real Estate nur durch die staatliche Förderung vor der Pleite gerettet werden konnte, sorgt nun der ehemalige Chef des Finanzunternehmens für Empörung. In den vergangenen Tagen wurde bekannt, dass Georg Funke das Finanzunternehmen hinsichtlich weiterführender Gehaltszahlungen verklagte.

Funke wurde nach Bekanntgabe der massiven Probleme von der Hypo Real Estate im vergangenen Dezember entlassen. Trotz der miserablen Unternehmenslage fordert Funke nun Gehaltszahlungen in Höhe von 3,5 Millionen Euro, sowie eine in dem Vertrag jährlich zugesicherte Pension von etwa 560.000 Euro. Ausgehend von Verdi werden nun massive Vorwürfe öffentlich. So wirft man Funke Schamlosigkeit vor.

Ebenso entsetzt sind die derzeitigen Aktionärsvertreter und verweisen im Rahmen dessen auf die Entwicklungen des Unternehmens. Derzeit beruft sich die Hypo Real Estate jedoch auf die Rechtswirksamkeit der Kündigung gegenüber Funke. Mit den Debatten über die Funke Klage fordern nun auch die Politiker Musterklagen für ehemalige Bankvorstände. So wirft Oettinger den deutschen Banken in vielerlei Hinsicht Untreue vor. Der Bund müsse sich demnach vor Klagen dieser Art schützen können, wenn die einzelnen Finanzunternehmen eine staatliche Förderung in Anspruch nehmen. (dtn/nf/Pixelio/gerd-altmann-(geralt))

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