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Ein Wechsel in die private Krankenversicherung wird schwerer

Bald ist es soweit und 2009 wird der neue Gesundheitsfonds eingeführt. Ab dann wird ein einheitlicher Beitrag für alle gesetzlich Versicherten gelten. Nach Expertenmeinungen wird dieser bei etwa 15,5 Prozent liegen. Kommen die Krankenkassen mit diesen Mitteln nicht aus, können zusätzliche Beiträge erheben die dann zu Lasten der Versicherten gehen werden. Sollten die Kassen gut wirtschaften und mit dem Geld auskommen, so können sie Geld ausschütten.

Für Kunden der privaten Krankenversicherung gilt es folgendes zu beachten: Alle bislang privat Versicherten haben nur im ersten Halbjahr 2009 die Möglichkeit, den Versicherer zu wechseln. Interessant ist dabei, dass die Versicherten dann einen Teil ihrer Alterungsrückstellungen mitnehmen können. Die Höhe entspricht dem des eingeführten Basistarif.

Bisher ist ein solcher Wechsel nicht möglich gewesen. Jedoch zum 1. Juli ist dann auch schon wieder Ende. Kunden die sich ab dem 1. Januar für eine private Krankenversicherung entscheiden, können sich bei einem späteren Wechsel vom einen zum anderen Anbieter auch einen Teil ihrer Alterungsrückstellungen mitnehmen. Für Neukunden dürfen die Tarife deshalb ab 2009 abhängig von Alter und Geschlecht bis zu zehn Prozent teurer werden.

Diese Neuerungen haben in den letzten Wochen zu zahlreichen Diskussionen geführt und insbesondere die Höhe des zu erwartenden Beitragssatzes sorgt für Spekulationen. Die Hauptsächliche Kritik richtete sich gegen die Höhe des zukünftigen Beitragssatzes da mit dem Anstieg die Belastungen für die Versicherungsnehmer erneut ansteigen. Damit steht der neue Gesundheitsfonds schon vor seiner Einführung und bevor der Beitragssatz überhaupt festgelegt wurde stark in der Kritik.

Vergleichen lohnt sich: private Krankenversicherung

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