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News vom 09. März 2010
© Clemens Bilan/ ddpEin Jahr ist es her seit dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs. Medienberichten zufolge haben die Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) nun eingeräumt, Fehler begangen zu haben.
Am Montag äußerte sich der von der KVB beauftragte Baurechts-Fachanwalt Gero Walter in Köln, dass es bisherigen Untersuchungen zufolge bei der Überwachung des U-Bahn-Baus von Seiten der KVB Versäumnisse gegeben habe. Demnach wurde von der KVB der Einbau von Eisenbügeln sowie Betonierungsprotokolle nicht ausreichend kontrolliert. Allerdings liege die Verantwortung, dass in der Baugrube vor dem Archiv zu viel Grundwasser abgepumpt wurde, bei den Baufirmen. Es sei unklar, ob die KVB davon Kenntnis hatte.
Unterdessen wurde am Montag die U-Bahn-Baustelle in Düsseldorf von Staatsanwälten inspiziert, da auch hier der Verdacht besteht, dass Protokolle vom #Bau von 27 sogenannten Schlitzwänden gefälscht wurden. Die Stadt Düsseldorf hatte diesbezüglich vor knapp zwei Wochen Anzeige erstattet. Bei der Inspektion der U-Bahn-Baustelle wird von den Ermittlern nun überprüft, ob auch hier wegen Unregelmäßigkeiten in Bau-Protokollen eine Ermittlung stattfinden soll.
Nach der Serie von Pfusch-Vorwürfen kündigte der zuständige Bau-Konzern Bilfinger Berger den Einsatz einer Expertenkommission zur Aufdeckung möglicher Schwachstellen bei der Qualitätskontrolle an. Die Leitung der Kommission werde der unabhängige Experte Claus Jürgen Diederichs übernehmen.
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