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EM 2012: Deutschland trauert nach dem Aus gegen Italien – Blickrichtung WM 2014

EM 2012: Deutschland trauert nach dem Aus gegen Italien – Blickrichtung WM 2014 © Maja Hitij/dapd

Einen Tag nach dem bitteren Aus im Halbfinale der EM 2012 gegen Angstgegner Italien befindet sich Fußball-Deutschland noch immer in tiefer Trauer. Nachdem bei der EM 2008 und bei der WM 2010 jeweils Spanien de Traum vom ersten Titelgewinn seit der EM 1996 zerstörte, bedeutete nun wie auch im Halbfinale der WM 2006 im eigenen Land wieder die Squadra Azzurra Endstation.

In die Trauer über die unterm Strich gegen taktisch sehr clevere und nach vorne stets brandgefährliche Italiener mischte sich auch leise Kritik an Bundestrainer Joachim Löw, der im Vergleich zum überzeugenden 4:2 gegen Griechenland gleich auf drei Positionen umgestellt und Lukas Podolski, Mario Gomez sowie Toni Kroos anstelle von Andre Schürrle, Miroslav Klose und Marco Reus von Beginn an brachte. Mit seiner bereits in der Halbzeit korrigierten Entscheidung für die ganz schwachen Podolski und Gomez lag Löw komplett daneben und auch die Maßnahme Kroos für den gegen Griechenland enorm starken Reus zu bringen ging nicht wirklich auf.

Vielmehr wich der Bundestrainer von seiner Linie, stets das eigene Spiel durchbringen zu wollen ab, indem er Kroos als Bewacher von Italiens Regisseur Andrea Pirlo einteilte. Damit musste der deutsche Spielmacher Mesut Özil zu häufig auf den rechten Flügel ausweichen, wo er schon bei Real Madrid in der Regel unter seinen Möglichkeiten geblieben ist.

Obwohl für die deutsche Mannschaft bei dieser EM mit etwas Glück, beispielsweise zu Beginn des Halbfinales, als Pirlo auf der Linie gegen Mats Hummels die deutsche Führung verhinderte, mehr drin gewesen wäre, war Bundestrainer Löw nicht unzufrieden mit dem zweifelsohne guten vier Turnierspielen zuvor. Diese machen auch Hoffnung darauf, dass in zwei Jahren bei der WM 2014 in Brasilien endlich wieder der große Wurf gelingt.

Weil die DFB-Elf die mit Abstand jüngste Mannschaft im Turnier stellte, wird ein personeller Umbruch sicherlich ausbleiben, doch der ein oder andere Spieler wird sich steigern müssen, will er auch in Zukunft noch zum engeren Kreis gehören. Zu nennen ist in diesem Zusammenhang zuvorderst Lukas Podolski, der bei der EM ebenso enttäuschte wie schon in den Monaten zuvor im Nationaltrikot. Für den Neu-Londoner ist die Konkurrenz mit Reus, Schürrle, aber auch Mario Götze oder Julian Draxler enorm. Allgemein braucht sich Deutschland keine Sorgen um die Zukunft der Nationalelf zu machen, da zahlreiche hochtalentierte Spieler nachkommen. Wünschenswert wäre indes ein Stürmer von Format, weil es zu Klose, der 2014 schon 36 Jahre alte ist, und Mario Gomez derzeit keine ernsthaften Alternativen gibt.

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