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Erdbeben in China: Über 8000 Tote

Nach dem schweren Erdbeben der Stärke 7,8 im Westen Chinas in der südchinesischen Provinz Sichuan steigen die Angaben zur Zahl der Opfer. Mindestens 8000 Menschen wurden getötet, Unzählige Menschen sind noch verschüttet und gelten als vermisst.

Es war das schwerste Erdbeben seit dreißig Jahren in China. Über 8000 Menschen kamen bei dem Erdbeben im Südwesten Chinas ums Leben. Die Menschen wurden unter einstürzenden Schulen, Fabriken und Krankenhäusern begraben. Allein in Beichuan in der betroffenen Provinz Sichuan sollen zwischen 3000 und 5000 Menschen ums Leben gekommen sein, wie die Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf Rettungskräfte vor Ort meldete.

Das Berggebiet um das Epizentrum des Bebens war für Rettungskräfte zunächst nicht zugänglich. Es wird deshalb mit weit höheren Zahlen von Opfern gerechnet. Regierungschef Wen Jiabao sprach von einer „Katastrophe“. Die Europäische Union und die Bundesregierung boten rasche Hilfe für die Erdbebenopfer an.

Das genaue Ausmaß der Zerstörung des starken Bebens in China ist noch nicht abzusehen. Die Telefon- und Kommunikationsverbindungen sind zerstört, viele Gebiete von der Außenwelt abgeschlossen. Das Erdbeben mit der Stärke 7,8 auf der Richterskala ereignete sich am frühen Nachmittag Ortszeit. Das staatliche Seismologische Büro ortete das Zentrum im Landkreis Wenchuan in der Präfektur Aba, etwa 150 Kilometer von der Zwölf-Millionen-Einwohnerstadt Chengdu und 260 Kilometer von Chongqing entfernt, einer Metropole mit 30 Millionen Bewohnern.

Das Erdbeben und Nachbeben waren bis in Tausende Kilometer entfernte Metropolen wie Peking, Schanghai, Hongkong und Bangkok zu spüren.

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