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Erdbeben Japan: Tsunami und Erdbeben erschüttern Japan

Erdbeben Japan: Tsunami und Erdbeben  erschüttern Japan Angela Merkel (CDU) bat Japan umgehend deutsche Hilfe bei der Bewältigung der Erdbebenfolgen an. © Berthold Stadler/dapd

Ein Erdbeben der Stärke 8,9 hat am Freitag gegen 14.45 Uhr Ortszeit (6:45 Uhr MEZ) Japan erschüttert. Das Epizentrum des Bebens befand sich etwa 130 Kilometer östlich der Stadt Sendai und rund 400 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Tokio. Dem japanischen Sender NHK zufolge handelte es sich bei dem Beben um das schwerste seit Beginn der Aufzeichnungen Ende des 19. Jahrhunderts.

Umgehend nach dem Beben gaben die Behörden eine Tsunami-Warnung heraus. Bereits rund anderthalb Stunden nach dem Beben traf eine zehn hohe Meter Tsunami-Welle die Ostküste Japans. Auch an der ostjapanischen Stadt Sendai traf eine große Welle an die Küste und warf Fischerboote ans Land. Wenige Stunden nach dem Beben, zu dem insgesamt 18 Nachbeben gemessen worden sein sollen, wurde für die gesamte Pazifik-Region eine Tsunami-Warnung ausgegeben.

Unter Berufung auf lokale Behörden wird in Medienberichten derzeit von etwa 32 Toten infolge des Erdbebens und des Tsunamis gesprochen. Zudem gebe es viele Verletzte und Vermisste.

Nach dem Beben brachen in einigen Teilen des Landes Feuer aus. So berichtet Focus Online unter Berufung auf die Agentur Kyodo davon, dass sich in Tokio an 14 Orten Feuerstellen gebildet hätten. Im Nordosten des Landes sollen laut Regierungsangaben etwa 50 Feuer ausgebrochen sein. Besorgniserregend waren vor allem der Ausbruch eines Feuers in den Atomkraftwerken Onawega und Daiichi. Für letzteres rief der japanische Kabinettssekretär Yukio Edano die höchte Alarmstufe aus. Laut Focus Online gebe es aber kein Strahlungsleck. Da an jenem Kraftwerk jedoch fast die gesamte Stromversorgung Tokios hänge, könnte ein längerer Ausfall die Rettungsarbeiten zusätzlich erschweren.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bat am Freitagmittag Japan deutsche Hilfe bei der Bewältigung der Erdbebenfolgen an. Laut Regierungsangaben liegt derzeit noch keine Bitte aus Japan darum vor. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) wies jedoch darauf hin, dass das Kommunikationsnetz in Japan in großen Teilen zusammengebrochen sei.

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