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News vom 19. Mai 2009
Reaktor steht bereits seit Juni 2007 still
Bei Arbeiten im momentan stillstehenden Atomkraftwerk (AKW) Brunsbüttel hat es eine weitere Panne gegeben. Beim Probelauf eines Dieselmotors im Unabhängigen Notstandssystem wurde ein Leck im Kühlkreislauf festgestellt. Das gab das für Reaktoraufsicht zuständige Kieler Sozialministerium am Montag bekannt. Ein Behälter, der temperaturbedingte Volumenänderungen ausgleicht, war dabei betroffen.
Bei dem Vorfall handelte es sich um ein meldepflichtiges Ereignis der Kategorie N (Normalmeldung). Die Leckage führte den Aussagen nach jedoch zu keiner Einschränkung der Dieselkühlung. Der betroffene Ausgleichsbehälter und auch der Behälter am zweiten Dieselmotor wurden durch neue ersetzt.
Nach einem Kurzschluss beziehungsweise Trafobrand Ende Juni 2007 waren die vom Energiekonzern Vattenfall betriebenen AKW Brunsbüttel und Krümmel abge- schaltet worden. In beiden Kraftwerken sind die Reparaturarbeiten bisher noch nicht abgeschlossen. Vattenfall will beiden Reaktoren, wenn möglich, im Laufe des Jahres wieder ans Netz bringen. (dtn/ij/ddp)
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