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News vom 14. Oktober 2009
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Datensätze auch mit Bankdaten ins Ausland gelangt
Hamburg. Offensichtlich gibt es bei der Deutschen Telekom wieder ein Datenproblem. Nach Informationen von «Spiegel Online» vom Dienstag sind die Datensätze von Hunderttausenden Kunden über dubiose Kanäle ins Ausland gelangt – dabei besonders oft in die Türkei.
Die Daten, die oftmals auch Bankverbindungen enthielten, seien unter anderem dann dafür genutzt worden, den Kunden angeblich im Auftrag der Telekom neue Verträge zu verkaufen. Im Anschluss seien dann die so erzielten Aufträge über Subunternehmer offiziell bei der Telekom eingereicht worden. Damit seien Provisionen von dem Bonner Konzern kassiert worden. In Einzelfällen habe der Schaden dabei mehr als 100.000 Euro täglich betragen.
Die türkischen Call-Center seien offenbar Teil eines organisierten Systems, das seinen Ursprung in Deutschland hat, berichtet das Magazin. Laut den Informationen sollen Vertriebspartner und Betreiber großer Call-Center riesige Datenmengen aus den Beständen der Deutschen Telekom zunächst entwendet und anschließend dann manipuliert haben. Dabei hätten sie Passwörter benutzt, die unbemerkt aus dem Konzern herausgeschleust worden seien. (ij/ddp)
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