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Die EU-Kommission will einem Medienbericht zufolge 3,5 Milliarden Euro in das europäische Energieleitungsnetz investieren.
Wie aus einem Bericht des „Handelsblatt“ hervorgeht, will die EU-Kommission 3,5 Milliarden Euro in das europäische Energieleitungsnetz investieren. Das Blatt bezieht sich in seinem Bericht auf ein Kommissionspapier, dass in der nächsten Woche in Brüssel vorgelegt werden soll.
Die Europäische Union (EU) ziehe mit diesem Schritt Konsequenzen aus der russisch-ukrainischen Gaskrise. Russland hatte im Streit über unbezahlte Rechnungen und den künftigen Gaspreis für die Ukraine seine Gaslieferungen nach Europa am 07. Januar eingestellt. Die Lieferungen waren fast 2 Wochen unterbrochen. «Diese Verwundbarkeit muss man schnell abstellen», zitiert das Blatt Kommissionskreise.
Fast 2 Wochen kein Gas aus Russland
Die Kommission plant dem Bericht zufolge nun, die nationalen Leitungsnetze in der EU besser zu verbinden. Die Mitgliedstaaten müssten im Falle einer neuerlichen Versorgungskrise die Möglichkeit haben, sich gegenseitig zu beliefern. Konkret sehen die EU-Behörde vor, Investitionen in die Gas- und Stromverbindungen zwischen Skandinavien, Polen und dem Baltikum vorzunehmen. Die geplante Ostsee-Pipeline könne davon profitieren, hieß es aus Brüssel. Zudem sollen die Leitungsnetze in Osteuropa besser verknüpft werden, die gelte insbesondere für die Verbindungen zwischen Rumänien, der Slowakei, Österreich und Ungarn. Die Slowakei
Seitens der EU-Mitgliedstaaten werden rund 40 Prozent des importierten Gases aus Russland bezogen. Davon werden rund 80 Prozent über die Ukraine geliefert. Die EU plant daher auch den Bau der Nabucco-Pipeline. Auf diesem Wege sollen Gaslieferungen aus dem Kaspischen Meer an Russland vorbei nach Europa ermöglicht werden./ddp/fm)
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