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Euro 2012: Ergebnis und Spielbericht zum Halbfinale Portugal gegen Spanien

Euro 2012: Ergebnis und Spielbericht zum Halbfinale Portugal gegen Spanien © Matthias Schrader/AP/dapd

Titelverteidiger und Top-Favorit Spanien steht als erste Mannschaft im Endspiel der EM 2012. Im Halbfinale gewann die Furia Roja das iberische Duell gegen Portugal nach weitestgehend ausgeglichen 90 Minuten und einer dann von Spanien dominierten Verlängerung mit 4:2 nach Elfmeterschießen.

Von Beginn an präsentierten sich beide Mannschaften in der Donbass Arena in Donezk sehr konzentriert und in erster Linie darauf bedacht, den Gegner nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Während Spanien wie gewohnt auf viel Ballbesitz setzte, versuchte Portugal das Kurzpassspiel der Mannschaft von Trainer Vicente Del Bosque mit aggressivem Pressing zu stören, was über weite Strecken sehr gut funktionierte. So kam Spanien, das überraschend mit Alvaro Negredo im Angriff anstelle von Fernando Torres oder Cesc Fabregas begann, in der ersten Halbzeit durch Alvaro Arbeloa und Andres Iniesta lediglich zu zwei Chancen, doch beide zielten aus rund 16 Metern etwas zu hoch.

Auf der anderen Seite verströmten die Portugiesen vor allem durch Nani und Cristiano Ronaldo stets Gefahr, ohne jedoch zu wirklich zwingenden Chancen zu kommen. Dies änderte sich auch im zweiten Durchgang nicht, in dem zunächst Hugo Almeida mit Fernschüssen und später dann Ronaldo mit mehreren Freistößen das Tor von Iker Casillas verfehlte. Spanien erspielte sich indes ebenfalls keine großen Chancen mehr und wurde auch nur noch aus der Distanz, etwa durch Xavi und Xabi Alonso gefährlich, sodass es nach 90 Minuten folgerichtig in die Verlängerung ging.

In dieser musste Portugal dem intensiven Pressing der 90 Minuten zuvor Tribut zollen und konnte nicht mehr ganz so aggressiv verteidigen wie zuvor. Folglich hatte Spanien etwas mehr Platz und kam durch Iniesta nach toller Vorarbeit von Linksverteidiger Jordi Alba und durch den eingewechselten Jesus Navas zu zwei Großchancen, die jedoch beide der portugiesische Schlussmann Rui Patricio zunichte machte. Von Portugal kam offensiv dagegen nichts mehr und das Team von Trainer Paulo Bento wollte sich nur noch ins Elfmeterschießen retten, was letztlich auch gelang.

Nachdem mit Xabi Alonso und Joao Moutinho die ersten Schützen auf beiden Seiten gescheitert waren und anschließend Iniesta, Gerard Pique und Sergio Ramos für Spanien sowie Pepe und Nani für Portugal verwandelte, traf Bruno Alves als vierter Portugiese nur die Latte. Cesc Fabregas als letzter spanischer Schütze hatte somit den Finaleinzug auf dem Fuß und traf mit Hilfe des Innenpfostens zum aus spanischer Sicht vielumjubelten Sieg.

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