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Euro 2012: Ergebnis und Spielbericht zum Finale Spanien gegen Italien

Euro 2012: Ergebnis und Spielbericht zum Finale Spanien gegen Italien © Oliver Lang/dapd

Der Europameister 2012 heißt Spanien. Im Endspiel besiegten die Iberer Deutschland-Bezwinger Italien überraschend klar mit 4:0 und schafften damit als erste Nation überhaupt die Titelverteidigung bei einer EM. Nach im bisherigen Turnierverlauf nicht immer vollends überzeugenden Leistungen lief die Furia Roja im Finale zu großer Form auf und sicherte sich nach dem Gewinn der EM 2008 und der WM 2010 den dritten großen Titel in Serie.

Wie schon beim 1:1 am 10. Juni im Gruppenspiel lieferten sich beide Teams auch diesmal im ausverkauften Olympiastadion eine Begegnung auf hohem Niveau, in dem Spanien letztlich über die größere Klasse verfügte. Bereits nach 14 Minuten kam diese durch als David Silva nach einer Traumkombination über Andres Iniesta und Cesc Fabregas per Kopf zum 1:0 traf. Italien hatte der spanischen Dominanz wenig entgegenzusetzen, doch die Squadra Azzurra mühte sich immerhin redlich. Mehr als weitestgehend ungefährlich Versuche aus der Distanz der beiden gegen Deutschland noch so starken, diesmal aber harmlosen Angreifer Antonio Cassano und Mario Balotelli war nicht drin. Stattdessen legte Spanien noch vor der Pause nach. Wiederum war es mit Xavi einer der spielstarken Mittelfeldspieler, der das 2:0 mit einem Traumpass einleitete. Der in hohem Tempo nach vorne gestoßene Linksverteidiger Jordi Alba nahm den Ball perfekt mit und überwand den chancenlosen Gianluigi Buffon im italienischen Tor zum 2:0-Halbzeitstand.

Nach der Pause war Italien der Wille, noch einmal zurückzukommen anzumerken. Mit Antonio di Natale anstelle von Cassano versuchte Trainer Cesare Prandelli noch einmal für neuen Schwung zu sorgen, was auch gelang. Allerdings schaffte es di Natale anders als in der Vorrunde nicht, den spanischen Schlussmann Iker Casillas zu überwinden. Zur wahrscheinlich vorentscheidenden Szene kam es dann nach einer Stunde, als der wenige Minuten zuvor eingewechselte Thiago Motta verletzt vom Platz musste und Italien aufgrund des bereits ausgeschöpften Auswechselkontingents in Unterzahl weiterspielen musste.

In der Folge ließ Spanien überhaupt nichts mehr anbrennen und kontrollierte das Geschehen nach Belieben. Das Mittelfeld um den überragenden Regisseur Xavi ließ die sichtlich müden Italiener kaum mehr an den Ball kommen. Dennoch dauerte es bis zur 84. Minute, ehe der eingewechselte Fernando Torres nach Zuspiel von Xavi mit dem 3:0 alles klar machte. Zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit bediente Torres dann den gleichfalls von der Bank gekommenen Juan Manuel Mata, der in seinen ersten Turnierminuten gleich seinen ersten Treffer zum 4:0-Endstand markierte.

Für Spanien bedeutet der Sieg den dritten Titelgewinn nach 1968 und 2008, womit die Iberer zum bisherigen Rekord-Europameister Deutschland aufgeschlossen haben.

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