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Euro 2012: Ergebnis und Spielbericht zur Partie Griechenland gegen Russland

Euro 2012: Ergebnis und Spielbericht zur Partie Griechenland gegen Russland © Sergey Ponomarev/AP/dapd

Griechenland steht völlig überraschend im Viertelfinale der EM 2012. Gegen Russland gewann der Europameister von 2004 sein letztes Spiel in Gruppe A und sprang dadurch noch auf Platz zwei, womit die griechische Elf der wahrscheinliche Viertelfinal-Gegner Deutschlands ist, sofern die DFB-Elf nicht gegen Dänemark verliert. Für die mit einem 4:1 gegen Tschechien furios ins Turnier gestarteten Russen bedeutete die Pleite hingegen das unerwartete Aus.

Nach einigen anfänglichen Aktionen in der Offensive agierte Griechenland wie erwartet defensiv und Russland spielte über weite Strecken der ersten Hälfte fast auf ein Tor. Weil der weiterhin glücklose Aleksandr Kerzhakov, Juri Zhirkov und Superstar Andrey Arshavin aber ebenso wie der bei diesem Turnier schon dreimal erfolgreiche Jungstar Alan Dzagoev nicht trafen, kam es wie so oft im Fußball. Nach einem Einwurf leistete sich der russische Innenverteidiger Sergey Ignashevich einen kapitalen Aussetzer und bediente mit einem völlig missratenen Kopfball den griechischen Kapitän Georgios Karagounis, der frei auf Russlands Keeper Vjacheslav Malafeev zulief und diesen zum 1:0 überwand. Zweifelsohne ein besonderer Moment für den 35 Jahre alten Karagounis, der damit seinen Elfmeter-Fehlschuss vom Auftakt-Spiel gegen Polen wettmachte und überdies sein 120. Länderspiel, mit dem er nun neuer Rekordnationalspieler der Hellenen ist, krönte. Weil der schwedische Schiedsrichter Jonas Eriksson in der zweiten Hälfte nach einem Solo von Karagounis und einem anschließenden Foul im Strafraum dem griechischen Spielmacher fälschlicherweise die gelbe Karte zeigte, fehlt Karagounis nun im Viertelfinale gesperrt.

Wie in der Szene vor der Verwarnung setzte Griechenland in der zweiten Hälfte immer wieder Nadelstiche, auch wenn ansonsten Russland klar dominierte. So verpasste Theofanis Gekas nur knapp das 2:0 und Georgios Tzavellas traf mit einem Freistoß sogar den Pfosten.

Dagegen agierte Russland lange ohne Durchschlagskraft. Auch, dass Trainer Dick Advocaat nach Bekanntwerden der tschechischen Führung gegen Polen im Parallelspiel, durch die Russland auf Platz drei der Tabelle abrutschte, mit Pavel Pogrebynak, Roman Pavlyuchenko und Marat Izmailov drei frische Offensivkräfte brachte, konnte dem Spiel keine Wende mehr geben. Lediglich Dzagoev kam für die Sbornaja mit einem Kopfball noch zu einer Großchance, zielte aber knapp am Tor vorbei, sodass für Russland genau wie für Polen das Turnier nach der Vorrunde beendet ist. Griechenland dagegen darf wieder einmal eine Überraschung feiern und kann sich am Sonntag nun in aller Ruhe den kommenden Gegner ansehen.

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