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Flores-Menschen eigene Spezies?

2003 wurden auf der indonesischen Insel Flores Überreste eines zwergwüchsigen Menschen entdeckt und seitdem rätseln Forscher darüber, ob es sich bei diesem Homo floresiensis um eine eigene Spezies handelt oder um einen kleinwüchsigen modernen Menschen.

Zwei Wissenschaftlergruppen haben sich mit diesem Rätsel näher befasst und sind zu neuen Erkenntnissen gekommen: Der Flores-Mensch stellt vermutlich eine eigene Art dar. Aus den Knochenfunden lässt sich errechnen, dass er nicht größer als 1 Meter war und bis vor etwa 17.000 Jahren auf der indonesischen Insel lebte – also zeitgleich mit dem modernen Menschen. Auffallend ist sein ungewöhnlich kleines Gehirn, wofür eventuell bestimmte Krankheiten wie Mikrozephalie oder Kretinismus verantwortlich sein könnten.

Die Forschergruppen aus London und den USA haben nun die Füße des Flores-Menschen untersucht und sind zu dem Schluss gekommen, dass sie Merkmale von Menschen und Affen besitzen. Im Vergleich zum Homo sapiens sind seine Füße primitiver, was nach Ansicht der Wissenschaftler darauf hindeutet, dass es sich bei ihm um eine eigene Spezies handelt. Sie vermuten, dass der Flores-Mensch vielleicht ein Abkämmling eines frühen Menschen-Vorfahren ist, der sich noch vor dem Homo erectus in Asien ausgebreitet hat. (Bild: Wikipedia / Ryan Somma)

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