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News vom 17. Oktober 2008
Ein Test zur Früherkennung von lebensgefährlichen Komplikationen nach einer Stammzelltransplantation hat jetzt die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) entwickelt. Die Stammzelltransplantation ist ein meist erfolgreiches Mittel im Kampf gegen Leukämie.
Doch hierbei kann es zu der lebensgefährlichen Komplikation der “Graft versus Host”-Reaktion (GvHD) kommen. Dabei erkennen die Immunzellen des Transplantats die gesunden Zellen des Empfängers als fremd und greifen sie an. Dadurch werden Organschäden etwa an Leber, Darm und Haut hervorgerufen, die nicht heilbar sind und zum Tod führen können.
Mit Hilfe des vom MHH und dem Biotechnologie-Unternehmen Mosaiques DiaPat entwickelten Urintests kann die unerwünschte Entwicklung frühzeitig erkannt werden. Der Test zeigt die Gefahr etwa sieben bis zehn Tage vor der unerwünschten Körperreaktion an.
Dank dieser Frühwarnung können betroffene Patienten mit der GvHD-Standardtherapie erfolgreich behandelt werden, bevor Symptome auftreten. Dadurch bleiben ihnen auch Biopsien und weitere Eingriffe erspart. mp/kosi
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